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Jetzt ist es offiziell: Jürgen Klopp ist neuer Bundestrainer der deutschen Nationalmannschaft. Der Deutsche Fußball-Bund stellt den 59-Jährigen am Freitag vor. Klopp unterschreibt einen Vertrag bis 2030 und wird die DFB-Auswahl zur Europameisterschaft 2028 sowie zur Weltmeisterschaft 2030 führen. Sein Amt tritt er am 15. August an und folgt damit auf Julian Nagelsmann, der nach dem WM-Aus gegen Paraguay Anfang Juli zurückgetreten war.

 

Mit Klopp wechseln auch seine langjährigen Vertrauten Peter Krawietz und Pepijn Lijnders zum DFB. Komplettiert wird das Trainerteam von Sven Bender, der bereits zwischen 2022 und 2024 als Co-Trainer im Nachwuchsbereich des Verbandes tätig war. Zudem verkündete der DFB auf der Pressekonferenz noch eine weitere Personalentscheidung: Per Mertesacker wird zum 1. Januar neuer Geschäftsführer Sport und folgt in dieser Funktion auf Andreas Rettig.

 

„Ich freue mich auf diese besondere Aufgabe“

„Die Nationalmannschaft kann uns Deutsche verbinden wie kaum etwas anderes. Genau das macht diese Aufgabe für mich so besonders“, erklärte Klopp. „Jetzt freue ich mich auf diese besondere Aufgabe im deutschen Fußball, die wir gemeinsam mit Demut und Geduld angehen werden: eine Mannschaft zu entwickeln, die füreinander kämpft, die Freude am Fußball hat und hinter der sich die Menschen in unserem Land mit voller Überzeugung versammeln können.“

 

DFB-Präsident Bernd Neuendorf bezeichnete Klopp als die „uneingeschränkte Wunschlösung“ für den Posten. Auch DFB-Sportdirektor Rudi Völler zeigte sich überzeugt: „Jürgen Klopp hat über viele Jahre auf höchstem Niveau bewiesen, dass er junge Spieler weiterentwickelt und seine Mannschaften unter Druck Leistung bringen. Dazu ist er ein großartiger Motivator, der unsere Fans und den deutschen Fußball mitnehmen wird.“

 

Seine Premiere als Bundestrainer feiert Klopp Ende September. Den Auftakt bildet das Auswärtsspiel gegen die Niederlande, ehe mit der Partie gegen Griechenland in Augsburg das erste Heimspiel unter seiner Leitung ansteht. Anschließend folgen Länderspiele gegen Serbien und erneut Griechenland.

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