BMG
M05Aufstellung

Ø Liga 15,6

4 Paraden, drei Gegentore, dazu eine Gelbe Karte – bei Schwolow war beim 3:4 in Gladbach ordentlich Betrieb. Restlos sicher wirkte das nicht, aber am Ende hatte er den Sieg auf seiner Seite; mit 21 angekommenen Pässen hielt er sich im Aufbau schadlos.

Caci steuerte die Vorlage bei, spielte 29 angekommene Pässe und blieb ohne ein einziges Foul. Defensiv war die Bilanz mit 2 gewonnenen und 2 verlorenen Defensivaktionen ausgeglichen bis dürftig – in der 65. Minute war sein Nachmittag beendet.

Posch gewann, was zu gewinnen war: 8 gewonnene Defensivaktionen ohne eine einzige verlorene, dazu 4 gewonnene Tacklings und 2 Interceptions. Drei Gegentore trüben das Bild der Mainzer Kette, seine persönliche Bilanz stimmt. 49 angekommene Pässe runden den Arbeitstag ab.

Gruber räumte verlässlich ab: 16 gewonnene gegen 3 verlorene Defensivaktionen, 3 Klärungen im eigenen Strafraum, kein einziges Foul. Mit 64 angekommenen Pässen trieb er zudem den Aufbau an. Drei Gegentore verhindern, dass aus dem soliden Auftritt mehr wird.

17 gewonnene gegen 2 verlorene Defensivaktionen zeigen einen viel beschäftigten Verteidiger – doch 4 Fouls und die Gelbe Karte erzählen von einem Nachmittag ständig am oder über dem Limit. Zu oft half nur das Mittel Foul – zu wenig Kontrolle für einen Innenverteidiger.

Mwene machte seinen Job unaufgeregt: 6 gewonnene Defensivaktionen ohne eine einzige verlorene, 3 gewonnene Tacklings, kein einziges Foul – und trotzdem eine Gelbe Karte, die nicht ins Bild passt. Mit 33 angekommenen Pässen blieb er auch im Aufbau solide.

Sano arbeitete nach beiden Seiten: 2 Torschussvorlagen und die Vorlage nach vorne, 4 Interceptions gegen den Ball. 11 Ballverluste bei 48 erfolgreichen Offensivaktionen sind verschmerzbar – ein kompletter Arbeitstag im Mainzer Zentrum.

Amiri hatte mit 59 erfolgreichen Offensivaktionen und 54 angekommenen Pässen enorm viel Ball im Mainzer Spiel. 16 Ballverluste gehen bei diesem Volumen als Betriebskosten durch, doch Zählbares sprang dabei nicht heraus – viel Betrieb, überschaubarer Durchschlag.

Lee fand offensiv kaum statt: eine Torschussvorlage und 20 angekommene Pässe bis zu seiner Auswechslung in der 65. Minute sind zu wenig für einen Offensivmann. 8 Ballverluste bei 24 erfolgreichen Offensivaktionen – Aktivität ja, Durchschlag nein.

Tietz traf und suchte mit 3 Torabschlüssen immer wieder den Weg aufs Tor – die Pflicht eines Stürmers erfüllt. 19 Ballverluste für 17 erfolgreiche Offensivaktionen sind ein teurer Kurs, den der Treffer beim 3:4 gerade noch bezahlt.

Becker lieferte beim 3:4, was man von einem Stürmer sehen will: ein Tor, eine Vorlage, 5 Torabschlüsse. 9 Ballverluste sind bei 25 erfolgreichen Offensivaktionen ein fairer Preis. Nach 76 Minuten hatte er sich den Feierabend verdient.

Der Joker stach: da Costa kam in der 65. Minute und traf. Dazu blieb er hinten mit 4 gewonnenen und keiner einzigen verlorenen Defensivaktion sowie ohne ein einziges Foul sauber – ein kurzer, wirkungsvoller Arbeitstag.

Martel traf nach seiner Einwechslung in der 65. Minute – und das war fast schon alles: 2 angekommene Pässe, 3 Ballverluste bei 3 erfolgreichen Offensivaktionen in 34 Minuten. Der Treffer rettet den Auftritt, Bindung ans Spiel fand er nicht.

Kam in der 76. Minute und leistete sich 8 Ballverluste bei nur 3 erfolgreichen Offensivaktionen und einem angekommenen Pass. Dazu die Gelbe Karte – ein Joker-Auftritt zum Vergessen.

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