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Entwarnung nach Verletzung: Haaland- Rückkehr absehbar©Getty/LigaInsider

Sambi-Ausfall: Prognose zur Dauer & Ersatzkandidaten

Nach dem Ausfall von Albert Sambi Lokonga wegen eines Außenbandrisses im Sprunggelenk möchten wir euch eine Einschätzung zur voraussichtlichen Ausfalldauer geben und darüber, welche Spieler ihn ersetzen könnten.

 

Prognose nach Außenbandriss im Sprunggelenk

Bei einem Riss im Außenbandapparat hängt die Ausfalldauer vor allem von der Schwere der Verletzung ab. Dieser besteht aus mehreren kleinen Bändern, und je nach Ausmaß sowie Anzahl der betroffenen Strukturen kann die Dauer variieren. Unsere Daten der letzten Jahre zeigen eine durchschnittliche Ausfallzeit von 37 Tagen – gemessen vom Zeitpunkt der Verletzung bis zur Rückkehr auf den Platz oder zur vollständigen Integration ins Teamtraining. Die individuelle Dauer hängt aber von vielen weiteren Faktoren ab. Im Fall von Sambi gibt es immerhin Hoffnung auf eine kürzere Ausfallzeit, da der HSV bei der Bekanntgabe der Verletzung von „Glück im Unglück“ sprach.

 

Ersatzkandidaten im Fokus

Die naheliegende Möglichkeit ist, dass Fabio Vieira ihn auf der Acht ersetzen wird. Mit Nicolás Capaldo hätte man zwar einen weiteren zentralen Mittelfeldspieler im Aufgebot, der nach Sperre nun wieder verfügbar ist. Dieser allerdings konnte in der Kombination mit Nicolai Remberg in keinem Einsatz überzeugen, da den beiden defensiven Sechsern die Qualität in Ballbesitz fehlt, um das Mittelfeld im Spielaufbau zu überbrücken.

 

Dementsprechend wird es weiter vorne Kandidaten geben, die aufgrund des Sambi-Ausfalls in die Startelf rücken könnten.

 

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Eine mögliche Variante wäre, Damion Downs ganz vorne und Ransford Königsdörffer dahinter auf der Vieira-Position aufzustellen. Das bringt zwar mehr Tiefe ins Spiel der Hamburger, nimmt dafür aber eine Komponente im Angriff raus (qualitative Passgeber), durch die solche Stürmer überhaupt gut in Szene gesetzt werden könnten. Diese Kombination war zuletzt im Stadtderby gegen St. Pauli zu sehen, jedoch ohne spürbaren Einfluss aufs Spiel. Gegen Union dürften die Tiefenräume ähnlich rar sein wie gegen St. Pauli, sodass abzuwarten bleibt, ob dies die optimale Lösung ist.

 

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Eine weitere Option wäre, Neuzugang Albert Grønbæk direkt ins kalte Wasser zu werfen. Zuletzt hat man jedoch etwas auf die Bremse getreten, da ihm noch die Match-Fitness fehlt. Vom fußballerischen Profil her könnte er am ehesten die Rolle von Vieira vorne übernehmen. Wenn der Plan aufgeht, könnte man ihn früher auswechseln und Downs als Entlastungsspieler bringen – so wie es schon erfolgreich gegen Heidenheim funktioniert hat. Ob der Däne allerdings schon bereit für einen Einsatz in der Startelf ist, lässt sich derzeit nicht sagen.

 

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Die dritte Option wäre Robert Glatzel, also erneut eine Zwei-Stürmer-Variante. Bei ihm stellt sich jedoch immer wieder die Frage, ob er in der Startelf stehen kann. Außerdem ist sein Profil klarer umrissen und vor allem auf Gefahr im Strafraum und in der Luft beschränkt – Qualitäten, die gegen die starken Union-Verteidiger nur schwer zur Geltung kommen. Zusätzlich gibt es Probleme in der Arbeit gegen den Ball.

 

Fazit

Am naheliegendsten wäre es, wieder mit Downs zu starten und der Variante von Beginn an eine zweite Chance zu geben, zumal es an passenden Alternativen mangelt. Vielleicht gibt es im Laufe der Woche neue Infos zur Einsatzfähigkeit von Grønbæk. Denkbar wären auch andere Varianten mit einer klaren Viererkette, die wir zwar besprechen, aktuell aber als weniger wahrscheinlich ansehen.

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