Noll vor Leihe nach Paderborn
Die TSG Hoffenheim wird Nahuel Noll offenbar erneut verleihen. Nach Informationen des kicker steht der 23-jährige Torhüter vor einem Wechsel zum Bundesliga-Aufsteiger SC Paderborn, wo er die Nachfolge des zum VfB Stuttgart zurückgekehrten Dennis Seimen antreten soll.
Für die Ostwestfalen wäre die Verpflichtung ein wichtiger Baustein für die kommende Saison. Seimen gehörte während der Aufstiegsspielzeit zu den prägenden Figuren im Paderborner Kader, weshalb die Besetzung der Torhüterposition hohe Priorität genießt. Mit Noll würde ein Keeper kommen, der sich zuletzt in der 2. Bundesliga auf hohem Niveau bewiesen hat.
Für Hannover 96 absolvierte der Hoffenheimer Leihspieler sämtliche 34 Ligapartien, blieb zehnmal ohne Gegentor und kassierte insgesamt 44 Treffer. Mit den Niedersachsen verpasste Noll den Aufstieg als Tabellenvierter nur knapp.
Dem kicker zufolge soll für die Leihe eine Gebühr von rund 500.000 Euro fällig werden. Durch regelmäßige Einsätze des Torhüters könnte sich dieser Betrag jedoch noch reduzieren.
Baumann weiterhin gesetzt
Aus Sicht der TSG überrascht eine weitere Leihe kaum. Noll gilt weiterhin als talentierter Torhüter mit Entwicklungspotenzial, ein Platz als Stammtorhüter ist in Hoffenheim derzeit jedoch nicht in Sicht. Oliver Baumann ist weiterhin die unumstrittene Nummer eins im Kraichgau und verlängerte seinen Vertrag erst im vergangenen Jahr bis 2028.
Langfristig könnte die Entwicklung für Hoffenheim dennoch interessant werden. Noll steht ebenfalls noch bis 2028 bei der TSG unter Vertrag. Sollte Baumann seinen auslaufenden Vertrag anschließend nicht noch einmal verlängern und/oder seine Karriere beenden, könnte sich für Noll perspektivisch die Möglichkeit ergeben, zu seinem Stammverein zurückzukehren und dort um die Nachfolge des Nationaltorhüters zu kämpfen.
Vorerst deutet vieles darauf hin, dass der Schlussmann seinen Weg über eine weitere Leihe fortsetzen wird. Für Paderborn wäre Noll ein qualitativ hochwertiger Ersatz für den zurückgekehrten Dennis Seimen. Gleichzeitig würde sich dem 23-Jährigen erstmals die Chance bieten, sich als Stammtorhüter in der Bundesliga zu beweisen und den nächsten Schritt in seiner Entwicklung zu gehen.
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