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Beispiel Ilicevic: Nachwuchs liegt Hütter am Herzen

01.06.2026 - 20:03 | Gemeldet von: LigaInsider | Autor: LigaInsider

Bei Eintracht Frankfurt zeichnet sich unter dem neuen Cheftrainer Adi Hütter eine klare Linie für die kommende Saison ab. Der Österreicher kündigte auf seiner Vorstellungsrunde an, verstärkt auf die Entwicklung junger Spieler setzen zu wollen.
 
„Sehr wichtig“ sei ihm das, betonte Hütter. Er verwies dabei auf seine erfolgreiche Arbeit mit Talenten in der Vergangenheit und betonte, dass die Förderung junger Spieler fest zu seiner Philosophie gehöre. „Wir haben auch hier bei der Eintracht junge Spieler und das ist, was absolut zu mir passt.“ Gleichzeitig hob er hervor, dass die richtige Mischung aus erfahrenen Profis und hungrigen Nachwuchsspielern entscheidend sei.
 
Besonders auf den vereinseigenen Nachwuchs will der neue Eintracht-Coach „sicherlich ein Auge werfen“. Als Beispiel nannte er Nachwuchstalent Niko Ilicevic (15) und kündigte an, künftig bewusst Platz für Spieler aus der eigenen Akademie schaffen zu wollen. „Das liegt mir am Herzen“, versicherte der 56-Jährige.
 

Krösche plant kleineren Kader


Auch Sportvorstand Markus Krösche skizzierte die Personalplanung für die kommende Saison. Das Ziel sei es, den Profikader zu verkleinern und perspektivisch auf 17 bis 18 gestandene Spieler zu bauen. Die restlichen Plätze sollen durch Nachwuchsakteure aufgefüllt werden.
 
Zudem stellte Krösche klar, dass die Eintracht trotz möglicher Einnahmen aus dem internationalen Geschäft Transfererlöse erzielen müsse. Deshalb wird im Sommer mit Bewegung im Kader gerechnet.
 
Die Botschaft aus Frankfurt ist damit klar: Die Eintracht setzt künftig wieder stärker auf junge Talente aus den eigenen Reihen – ein Thema, bei dem sich der Klub durchaus Kritik hat anhören müssen. Dessen ungeachtet soll die Erfahrung nicht zu kurz kommen.

Quelle: Pressekonferenz

Kommentare

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kbgott · 01.06.26 · Antworten ·

17-18 Profispieler hört sich dünn an. 3-4 Verletzungen und der erste von der Bank ist ein 15-jähriger.

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Tommynator · 01.06.26 · Antworten ·

Naja, 15 vielleicht nicht... Immerhin haben die Eintracht Bubis im Gegensatz zu den Profis eine starke Saison gespielt, 100 Tore in 34 Spielen erzielt und mit 26 Punkten Vorsprung (!) die Meisterschaft in der Hessenliga geholt. Das sie nächste Saison wieder in der Regionalliga spielen, ist da schon mal sehr wertvoll für den neuen Trainer.

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Bohndesliga · 01.06.26 · Antworten ·

Am Ende sind die teuren Kaderspieler auch nicht die Lösung. Siehst du ja diese Saison bei Frankfurt. Dann kieber unerfahrene Talente die heiss sind ne Chance zu bekommen, wenn man 4 Verletzte hat. Man hat ja keine Doppelbelastung.