Manzambi lässt Freiburg-Zukunft offen
Die Zukunft von Johan Manzambi beim SC Freiburg scheint trotz langfristigen Vertrags nicht vollständig geklärt zu sein. Nach der 0:3-Niederlage im Europa-League-Finale gegen Aston Villa ließ der 20-jährige Offensivspieler offen, ob er auch in der kommenden Saison weiterhin für die Breisgauer auflaufen wird.
Auf die Frage, ob es sein letztes Spiel für Freiburg gewesen sei, antwortete Manzambi laut einem BILD-Bericht: „Ich weiß es ehrlich nicht, mein Vertrag geht bis 2030. Mal schauen. Jetzt muss ich mich erst mal auf die WM vorbereiten. Dann schaue ich, wie es für mich weitergeht.“
Durchbruchssaison weckt Begehrlichkeiten
Dem Schweizer Nationalspieler gelang in der abgelaufenen Saison sein endgültiger Durchbruch, womit er zu den prägenden Figuren im Freiburger Offensivspiel gehörte. Mit Robustheit, Dynamik und Torgefahr entwickelte sich Manzambi zu einem der auffälligsten Spieler der Europa League.
Insgesamt absolvierte der offensive Mittelfeldspieler 47 Pflichtspiele, in denen er sieben Tore und neun Vorlagen markierte, und wurde von der UEFA sogar zur Entdeckung der Europa-League-Saison gewählt. Entsprechend überrascht es nicht, dass inzwischen auch größere Klubs auf den 20-Jährigen aufmerksam geworden sein sollen.
WM könnte Marktwert weiter steigern
Zusätzliche Aufmerksamkeit dürfte Manzambi nun bei der Weltmeisterschaft erhalten. Für die Schweiz gehört der Freiburger fest zum Kader und kam zuletzt regelmäßig zum Einsatz.
Die WM könnte damit auch sportlich und finanziell zum nächsten wichtigen Schritt werden. Laut Transfermarkt wird Manzambi inzwischen mit einem Marktwert von 35 Millionen Euro geführt – vor rund einem Jahr lag dieser noch deutlich niedriger.
Kommentare
KommentierenFragmaldenRalle · 11:39 · Antworten ·
Er ist gut, ja. Aber warum wollen die alle immer nach einem guten Jahr wechseln. Verstehe ich nicht. Der Junge ist 20 Jahre alt. Körperlich vermutlich noch nicht an seinem Maximum angekommen. Bleibe noch 1-2 Jahre in der Bundesliga. Danach kann er noch immer, wenn er denn unbedingt möchte, in die PL.
Holger Rindfleisch-Boehm · 11:40 · Antworten ·
...5 Mio anstatt Einer...
Yo Oli Baumann · 11:28 · Antworten ·
Hoffe er bleibt und geht (noch) nicht auf die Insel. Sonst sehe ich den genau so als Flop enden wie Wirtz
Julian El-Mala-Mann · 11:41 · Antworten ·
Bin bei dir! Wirtz, Stolpermade, Schade, damals Werner etc.... Die hätten alle noch ein, zwei Jahre in der BuLi vertragen.
scooby · 11:45 · Antworten ·
Schade macht es doch gut
Holger Rindfleisch-Boehm · 11:24 · Antworten ·
Manzambi genau der Typ Spieler, der unbedingt auf die Insel muss. Wäre in meinen Augen der absolut richtige Schritt, da er nur in der Premier League sein volles Potenzial ausschöpfen kann.
Julian El-Mala-Mann · 11:21 · Antworten ·
Erstes richtiges BuLi Jahr gespielt und schon wollen sie alle auf die Insel. El Mala, Manzambi, Diomande etc. die Liste ist lang! Die BuLi ist cooked und dient nur noch als Ausbildungslager für mittelklassige Prem Clubs wie Brentford, Brighton und Co. Kg...
woelfi45 · 11:39 · Antworten ·
So wie ich das verstanden habe, hat sich Diomande bewusst für ein weiteres Jahr in Leipzig entschieden und das auch mehr oder weniger offiziell angekündigt. Zumindest dieses Beispiel würde ich von der Liste streichen. Aber grundsätzlich sehen die Top-Talente hierzulande ihren nächsten Schritt in England (oder eben bei Bayern), da hast du recht.
Julian El-Mala-Mann · 11:43 · Antworten ·
Bayern ist der EINZIGE deutsche Verein, der diese Summen mitgehen KÖNNTE. Sie WOLLEN aber nicht, da auch für sie das ein gewisses Risiko mitbringt. Für Vereine wie Brentford, Bournemouth etc. sind Summen wie 50 Mio einfach nicht mal ein Risiko. Wie krass ist das denn?