Krösche plant den großen Eintracht-Umbruch
Bei Eintracht Frankfurt bahnt sich im Sommer ein größerer Umbruch an. Sportvorstand Markus Krösche kündigte nach der enttäuschenden Saison nicht nur eine klare Neuausrichtung des Kaders an, sondern stellte zugleich mehrere Top-Talente aus dem eigenen Nachwuchs in den Mittelpunkt der künftigen Planungen.
Wie Krösche gegenüber BILD erklärte, soll der Profi-Kader perspektivisch deutlich verkleinert werden. Statt eines XXL-Aufgebots mit zuletzt 25 Feldspielern plant die Eintracht künftig mit einem kleineren Kern aus „17 Feldspielern auf Top-Niveau“ plus Nachwuchskräften aus dem eigenen Leistungszentrum.
„Zusätzlich wollen wir die Positionen 18, 19, 20 aus dem eigenen Nachwuchs besetzen“, erklärte der Sportvorstand. Ziel sei es, jungen Spielern künftig deutlich bessere Chancen auf Einsatzminuten zu geben – etwas, das in der abgelaufenen Saison laut Krösche aufgrund des zu großen Kaders kaum möglich gewesen sei.
Diese Talente rücken in den Fokus
Besonders spannend dürfte dabei die Entwicklung einiger hochveranlagter Jugendspieler werden. Im Fokus stehen vor allem Stürmer Alexander Staff (17), der defensive Mittelfeldspieler Eba Bekir İş (17) sowie Offensivjuwel Niko Ilicevic (15). Letzterer gilt intern als außergewöhnliches Talent und soll ab seinem 16. Geburtstag (*30.10.2010) fest an den Profikader herangeführt werden.
Auch der schwedische Youngster Love Arrhov (18, offensives Mittelfeld) könnte künftig eine größere Rolle spielen. Die Frankfurter wollen ihre Talente dem Bericht zufolge deutlich stärker integrieren und dadurch gleichzeitig die wirtschaftliche Struktur des Kaders verbessern.
Kaderabbau wohl unvermeidbar
Die neue Strategie wird gleichzeitig bedeuten, dass mehrere Spieler perspektivisch keine große Rolle mehr spielen. Gerade Akteure aus der zweiten Reihe oder Profis ohne klare Entwicklungsperspektive könnten im Sommer zu Streichkandidaten werden, um Platz und Budget für den geplanten Kernkader zu schaffen.
Krösche machte zudem deutlich, dass Frankfurt seine Transferpolitik anpassen will. Statt viele Spieler im mittleren Preissegment zu verpflichten, sollen Investitionen künftig gezielter erfolgen. „Wenn wir von einem Spieler überzeugt sind, wollen wir auch mal den ein oder anderen Euro mehr in die Hand nehmen können“, erklärte der Sportchef.
Die Eintracht setzt damit offenbar verstärkt auf Qualität statt Quantität – und gleichzeitig auf die Hoffnung, dass die nächste Generation an Eigengewächsen den Schritt zu den Profis schafft.
Kommentare
KommentierenStroemberg7 · 15:23 · Antworten ·
Hätten sie längst schon machen müssen. Jetzt ist es kein freier Wille mehr.
Laris Korius · 15:19 · Antworten ·
Schön davor noch mal mit Chandler und Götze verlängern.
Royma Maay · 15:22 · Antworten ·
Genau mein Humor 🤣
Uthwart mit den Scherenhänden · 15:10 · Antworten ·
Kaderabbau aber Hauptsache Arno Chandler nen neuen Vertrag geben alles klar … Der arbeitslose Arbeitslose Timmy
Flomunio ! · 15:21 · Antworten ·
Timmy hat sehr sehr gute Softskills.
Niggo · 15:36 · Antworten ·
Chandler klaut keinem Spielzeit und wird auch 0,0 das Gehaltsgefüge sprengen. Der ist ja fast schon wie ein erweitertes Mitglied des Staffs zu sehen. Denke, dass der schon noch passt und was man so hört, gibt er der Mannschaft abseits des Platzes wohl ne Menge. Gerade jetzt mit einem Umbruch könnte er da den neuen vielleicht sehr gut helfen anzukommen.
Kompany · 15:06 · Antworten ·
Toll.