Touré ohne Königsklasse für TSG nicht zu halten
Die Wege von der TSG Hoffenheim und Offensiv-Juwel Bazoumana Touré werden sich im kommenden Sommer wohl vorzeitig trennen. Nach Informationen von Sky steht der 20-jährige Ivorer im anstehenden Transferfenster unmittelbar vor dem Absprung aus dem Kraichgau.
Der entscheidende sportliche Hebel war demnach die verpasste Qualifikation für die Champions League – einzig das überraschende Erreichen der Königsklasse hätte in Sinsheim wohl noch ein Argument geliefert, das umworbene Toptalent für ein weiteres Jahr im Verein zu halten.
Touré blickt auf eine sensationelle erste volle Bundesliga-Spielzeit zurück. Da der Youngster in seinem bis 2029 gültigen Arbeitspapier keine Ausstiegsklausel verankert hat, diktiert Hoffenheim die Bedingungen am Verhandlungstisch: Die Schmerzgrenze der Verantwortlichen soll sich demnach in einer stolzen Range von 30 bis 40 Millionen Euro bewegen.
Englische Premier League bleibt die heißeste Spur
Die Riege an namhaften Interessenten aus der Premier League ist lang. Während das lose Interesse des Liverpool FC sowie des Brighton & Hove Albion FC bereits Medienthema war, sind der Aston Villa FC und Newcastle United FC nun kurz davor, in die Offensive zu gehen. Beide Vereine zeigen dem TV-Sender zufolge konkretes Interesse.
Interessant dabei, laut dem Portal transfermarkt berufen sich die drei Abgänge mit der höchsten Ablöse der TSG allesamt bereits auf die Insel. Mit Joelinton zu Newcastle, Roberto Firmino nach Liverpool und Georgino Rutter zum Leeds United FC verkaufte man in Hoffenheim bereits erfolgreich nach England. Bei jedem der drei Spieler lag die Ablöse über 40 Millionen Euro.
Für Hoffenheim würde der Abgang zwar sportlich ein Loch auf den Außenbahnen reißen, wirtschaftlich hingegen einen Transferüberschuss generieren, der direkt in den anstehenden Kaderumbruch für die kommende Europapokal-Saison reinvestiert werden kann. Die Entscheidung um den Senkrechtstarter könnte einer der ersten großen Dominosteine des Sommers werden.
Kommentare
KommentierenDiegoRibas · 18.05.26 · Antworten ·
Newcastle jagt auch alles was nicht bei 3 auf dem Baum ist
CorbanDallas · 18.05.26 · Antworten ·
"überraschende Erreichen der CL-Quali".. Dafür hätte nur ein Sieg gegen die Katastrophen-Borussia erreicht, was wäre daran bitte überraschend gewesen? Außerdem war die TSG lange Zeit in der absoluten Pole Position bis man in das Formtief mit nur 1 Sieg aus 7 Spielen geriet
Zinedinho · 18.05.26 · Antworten ·
Das war mit Sicherheit darauf bezogen, dass Hoffenheim in den letzten Jahren nichts gerissen hat und man sich vor der Saison vermutlich eher mit dem Abstieg als mit der CL beschäftigt hat. 🤷
Flomunio ! · 18.05.26 · Antworten ·
Hoffenheim hätte einfach Stuttgart schlagen müssen, das war mehr als glücklich für den VfB, dass die da 2:2 gespielt haben..
Ogbus79 · 18.05.26 · Antworten ·
Zum Glück nicht Champions League.. die Clowns sind letzte Sasion Gruppenphase EuroLeague rausgeflogen, was an peinlichkeit kaum zu übertreffen ist.
Sinho · 18.05.26 · Antworten ·
"TSG m i t Touré die Königsklasse nicht geschafft", um es mal aus Sicht des Vereims und des Mannschaftssports Fußball zu betrachten ;)
Kramaestro · 18.05.26 · Antworten ·
nie im Leben geht der für unter 40, erst Recht nicht wenn England ruft
SülesDönermann · 18.05.26 · Antworten ·
Bin wahrlich kein Hoffenheim Fan aber wie kann der so viel weniger kosten als ein Sesko oder Gittens? Klar hat er noch Potenzial. Aber er ackert unfassbar, ist technisch gut, läuft 36kmh und ist in 1v1 Situationen kaum zu verteidigen.
LeoSchweigtbeiFussball · 18.05.26 · Antworten ·
Seskos Spielertyp ist deutlich seltener im Profifussball, daher sehr teuer. Gittens wurde massiv overpayed
Royma Maay · 18.05.26 · Antworten ·
Der hat nen MW von 35 Mio (laut Transfermarkt.de) und noch nen langen Vertrag. Warum sollten sie ihn für „nur“ 40 Mio ziehen lassen? Unabhängig davon, trau ich ihm die Prem ehrlich gesagt noch nicht zu. Gibt mir so leichte Woltemade-Vibes
BomberGerd · 18.05.26 · Antworten ·
Ein Jahr Bundesliga und danach nach England ! Wäre besser wenn man 2-3 Jahre gute Leistungen zeigt und sich dann entscheidet. Hoffentlich lässt er sich von seinen Beratern nicht voll sülzen
Royma Maay · 18.05.26 · Antworten ·
Seh ich genau so. Leider sind die Berater unglaubliche Blutsauger geworden…das Interesse ihrer Klienten ist oft zweitrangig
alex95kine · 18.05.26 · Antworten ·
Er hat bis 2029 vertrag und keine AK, TSG ist zudem nicht auf Verkäufe angewiesen … wenn da kein absolutes Hammer Angebot über 40 Mio rein flattert würde ich den niemals abgeben