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Schröder vertagt Entscheidung um Polanski

18.05.2026 - 09:11 | Gemeldet von: Robin Meise | Autor: Robin Meise

Borussia Mönchengladbach lässt sich bei der Trainerfrage noch Zeit. Wie BILD berichtet, soll eine Entscheidung über die Zukunft von Eugen Polanski erst im Laufe der kommenden Woche fallen. Der 40-Jährige besitzt bei den Fohlen zwar noch einen Vertrag bis 2028, eine endgültige Rückendeckung scheint es nach der insgesamt enttäuschenden Saison aber noch nicht zu geben.

Ausgerechnet der starke Saisonabschluss mit dem 4:0 gegen die TSG Hoffenheim und dem 1:0-Erfolg gegen Borussia Dortmund hat die Diskussion um Polanski zusätzlich angeheizt. Intern stellt sich offenbar die Frage, warum Gladbach nicht häufiger mit der offensiveren Herangehensweise der vergangenen Wochen auftrat.

Rouven Schröder kündigte gegenüber BILD eine ausführliche Analyse an. „Jetzt ist erstmal kurz Zeit, dass der ganze Verein mal innehält und alles sacken lässt“, erklärte der Gladbach-Manager. Im Anschluss wolle man sich „die ganze Woche Zeit nehmen“ und alles „sehr sorgfältig besprechen“.

Schröder sieht Verbesserungspotenzial


Dabei machte Schröder deutlich, dass er sich nicht vom versöhnlichen Saisonende blenden lassen möchte. Zwar habe der Auftritt gegen Hoffenheim „Lust auf mehr“ gemacht, gleichzeitig betonte der Sportchef aber auch, dass es „sehr viele Dinge“ gegeben habe, die verbessert werden müssten.

Vor allem die mutigere Ausrichtung mit Viererkette und mehr Aktivität nach vorne scheint intern positiv aufgenommen worden zu sein. Laut Schröder habe Gladbach dadurch „deutlich aktiver“ gewirkt. Zudem hob er Philipp Sander im Mittelfeld hervor. „Das Spiel hat gezeigt: Wir können es. Entsprechend gab es in der Kabine auch Fragezeichen: Warum nicht mehr davon?“

Ob diese Überlegungen letztlich gegen Polanski sprechen oder ihm die starken Auftritte zum Saisonende den Rücken stärken, wird sich zeitnah entscheiden.

Quelle: bild.de

Kommentare

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MyNameIsDavid · 09:36 · Antworten ·

Kommende Saison wird es einige Teams geben, die gegen den Abstieg spielen - u.a., da die Verantwortlichen Fehlbesetzungen gemacht haben

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PreAssistKing · 09:38 · Antworten ·

Elversberg, Schalke, Bremen, Köln, HSV, Gladbach, Union ggf. noch Mainz, Paderborn und Augsburg. Ähnlich wie dieses Jahr. Die Liga ist eine Zwei-Klassengesellschaft.

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Laris Korius · 09:41 · Antworten ·

Den HSV und Schalke sehe ich im gesicherten Mittelfeld, aber wir werden sehen ;)

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PreAssistKing · 09:46 · Antworten ·

Bei Ersterem ohne Vusko und Vieira wird es sicher schwierig werden, beide Hauptsäulen zu kompensieren. Bei Schalke kann man sie nur nicht im Vorhinein als klaren Abstiegskandidat sehen, weil man sich a) entweder vom Namen blenden lässt oder man b) so wie du es zu sein scheinst Schalkefan ist.

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Laris Korius · 10:24 · Antworten ·

Wie gesagt, wir werden sehen. Ich habe alle Schalkespiele gesehen und ebenfalls extrem viel Bundesliga. Die Abwehr inklusive Karius ist, vor allem wenn noch mit Kolasinac verstärkt, sicherlich mindestens im Mittelfeld der Tabelle anzusiedeln. Spieler wie El-Faouzi, Aouchiche oder Ljubicic haben ebenfalls höheres Niveau als sie in vergleichbaren Aufsteigerteams vorhanden war.

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PreAssistKing · 10:38 · Antworten ·

Du copest dir gerade eine Realität zurecht, die so nicht existiert, mein Freund. Schalke hätte mit den Leistungen dieses Jahr gegen die Aufsteiger der letzten Jahre kein Land gesehen. Nicht böse gemeint, aber qualitativ war die 2. Liga dieses Jahr unfassbar bad

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Paulie Walnuts · 10:52 · Antworten ·

Schalke wird wie der HSV von Spieltag 1 gegen den Abstieg spielen, daran wird sich auch so schnell nichts ändern. Das liegt einfach auch daran, dass die anderen Teams etablierte Bundesligakader haben und der HSV (immer noch) und (vor allem) Schalke nicht. Das ist ein einfacher Fakt. HSV wird mehrere Positionen nachrüsten und vermutlich auch wieder mit Leihspielern ein schlagkräftiges Team aufstellen. Schalke wird auch mit Erstligaspielern nachrüsten müssen. Dass ein Werder oder Wolfsburg unten reinrutschen ist nicht jede Saison gesagt, mit Elversberg steht in den Augen der meisten vermutlich schon ein Absteiger fest, aber das hat man auch von Heidenheim gedacht.