HSV und Polzin kämpfen weiter um Vieira
Die Zukunft von Fábio Vieira beim Hamburger SV bleibt auch nach dem letzten Saisonspiel offen. Nach Informationen von BILD gab es rund um den Saisonabschluss mehrere Gespräche in unterschiedlichen Konstellationen, in denen die Verantwortlichen der Hamburger darum bemüht waren, den Portugiesen von einem weiteren Jahr im Volkspark zu überzeugen.
Trainer Merlin Polzin machte auf der Pressekonferenz nach dem Spiel gegen Bayer 04 Leverkusen (1:1) deutlich, welchen Stellenwert Vieira innerhalb der Mannschaft inzwischen besitzt. „Man sollte sich nicht in Leihspieler verlieben, weil das als Fan immer gefährlich ist“, erklärte der HSV-Coach zunächst, betonte anschließend aber vor allem die Dankbarkeit für die gemeinsame Zeit.
Polzin hob hervor, dass Vieira trotz kleinerer Probleme am Spieltag unbedingt auflaufen wollte und erneut ein starkes Spiel im Offensivbereich gezeigt habe. Gleichzeitig lobte der Trainer die Entwicklung des 25-Jährigen seit dessen Wechsel vom Arsenal FC: „Er hat sich toll integriert und ist Stück für Stück auch mit dieser Mannschaft zusammengewachsen.“ Zudem wisse er, „dass er das sehr wertschätzt, dass er hier sich voll ausleben kann, was seine Qualitäten angeht“.
Vieira zeigt sich offen für Verbleib
Auch Vieira selbst äußerte sich nach der Partie emotional über seine Zeit in Hamburg. Nach dem Abpfiff verneigte sich der Offensivspieler zunächst vor den HSV-Anhängern und erklärte anschließend: „Die verdienen so viel. Der Einsatz, den sie in jedes Spiel stecken. Heim, auswärts, sie sind immer da.“
Mit Blick auf seine Zukunft ließ der Portugiese die Tür für einen Verbleib offen. „In dieser Saison war ich sehr froh hier. Ich kann fühlen, dass die Fans mich wirklich lieben. Ob ich bleibe oder gehe, ich werde dem Klub immer dankbar sein. Sie haben alles für mich getan“, sagte Vieira. Eine Entscheidung sei allerdings noch nicht gefallen: „Ich muss offen sein, mit meiner Familie, meinen Beratern und Arsenal sprechen und entscheiden, was die beste Option ist.“
Die Ausgangslage bleibt kompliziert. Der HSV besitzt für Vieira zwar eine Kaufoption über rund 22 Millionen Euro, diese Summe werden die Norddeutschen laut BILD allerdings nicht zahlen können. Dennoch wollen die Verantwortlichen weiter um den Portugiesen kämpfen. Dem Bericht zufolge könnte der Bundesliga-Aufsteiger eine Ablöse im Bereich von sieben bis acht Millionen Euro stemmen.
Klar scheint lediglich zu sein, dass eine Rückkehr zu Arsenal nach London aktuell kaum realistisch erscheint.
Kommentare
KommentierenPulga191017 · 19:57 · Antworten ·
Danke für alles Jugador
Auf den Punkt · 18:33 · Antworten ·
Also mit 7,8 Millionen brauchen sie bei Arsenal gar nicht ankommen 😅
Paulie Walnuts · 19:31 · Antworten ·
Erinnert mich an die ganzen Experten, die vor der Saison gesagt haben, dass der HSV ihn niemals bekommt, genauso wenig wie Vuskovic. Claus Costa wird wieder schön heiss kochen und ihr werdet euch erneut die Zunge verbrennen.
Auf den Punkt · 19:39 · Antworten ·
Da waren die beiden nur geliehen, das geht jetzt nicht mehr. Aber träumen darfst du.
Werner Klorand · 18:18 · Antworten ·
Ohne Vusko und Viera wird hart😬
DonChullio · 18:11 · Antworten ·
Es wäre wirtschaftlich wirklich dumm von Arsenal sich auf so einen Deal einzulassen, es gibt mit Sicherheit Clubs die über 20 Mio zahlen würden. Nach dem Lokonga Transfer hätte das fast schon was von Wettbewerbsverzerrung. Für den HSV wäre das natürlich ein brillanter Transfer Coup vor dem man nur den Hut ziehen könnte.
Paulie Walnuts · 17:44 · Antworten ·
Bleibt zu hoffen, dass Arsenal Meister wird und sie ihn eh nicht mehr wollen bzw. die Kohle auch nicht so eng sitzt.
eXtremeF1ght · 17:40 · Antworten ·
boah 7-8 mio nur??? ufff - also man sollte minium 12 bieten können - wie kann das sein?
Paulie Walnuts · 17:44 · Antworten ·
Weil man noch ca. 5 andere Baustellen hat, Vuskovic is weg, Sturm ist leer.