Nicht nur als Abschied: Höfler eine Startelfoption
Der SC Freiburg bereitet sich auf den emotionalen Abschied einer Vereinsikone vor. Nach insgesamt über 20 Jahren im Verein wird Nicolas Höfler im Sommer seine aktive Profi-Karriere beenden. Vor dem Routinier liegen nun die zwei letzten Pflichtspiele seiner Laufbahn: Das Bundesliga-Finale gegen RB Leipzig am Samstag und das historische Europa-League-Finale gegen Aston Villa am 20. Mai in Istanbul.
Trainer Julian Schuster ließ auf der Pressekonferenz im Vorlauf der beiden Partien keinen Zweifel daran, dass Höfler im letzten Heimspiel der Saison eine Rolle spielen wird. Die Chancen auf einen Startelf-Einsatz stehen laut Schuster nach der überzeugenden Leistung im Halbfinal-Rückspiel gegen den SC Braga (3:1) nicht schlecht.
In der personellen Konstellation hat sich Höfler zuletzt auch weiterhin als sportlich gute Lösung erwiesen. Beim internationalen Halbfinal-Erfolg ersetzte er den ausgefallenen Yuito Suzuki, der auch die restliche Saison verpassen wird, was zu einer taktischen Umstellung führte: Während Höfler die defensive Stabilität im Zentrum garantierte, rückte Johan Manzambi auf die Zehner-Position vor.
„Es war sehr bemerkenswert, wie Chico gegen Braga gespielt hat. Von daher sind die Chancen, am Samstag zu spielen, definitiv da“, betonte der Coach und würdigte die Bedeutung des 36-Jährigen für den gesamten Klub. Schuster bezeichnete Höflers Laufbahn als „besondere Geschichte“, die nun in diesen beiden Endspielen einen würdigen Abschluss finden soll.
Höfler genießt in Freiburg Legendenstatus
Schuster schätzt an Höfler besonders die Qualität, in solch wichtigen Momenten voranzugehen und die Entwicklung des Vereins über Jahre mitgeprägt zu haben. Der Verein gab bereits bekannt, dass Höfler in einer noch zu definierenden Funktion im Klub eingebunden wird. Demnach wird Höfler nach seiner aktiven Zeit den Breisgauern erhalten bleiben.
Doch zunächst gilt der volle Fokus dem sportlichen Schlusspunkt. Dass es in seinen letzten zwei Spielen noch um den Einzug ins europäische Geschäft und den ersten großen Titel der Vereinsgeschichte geht, empfindet Schuster als die perfekte Bühne für eine „ganz besondere Karriere“.
Kommentare
Kommentieren