Mets gelingt Punktlandung zum Saisonende
Der FC St. Pauli kann zum Saisonfinale unerwartet doch auf Karol Mets zurückgreifen. Die Stammkraft hat die vor etwas mehr als einer Woche erlittene Muskelverletzung schnell hinter sich gelassen und stellt eine Option für Alexander Blessin dar.
Das verriet St. Paulis Cheftrainer im Vorfeld des Abstiegskrimis gegen den VfL Wolfsburg. „Karol ist ein spezieller Typ. Ihm ist alles egal, er will dabei sein“, betonte er nicht zum ersten Mal, dass der 32-Jährige zur Sorte harter Hund gehört. „Es ist unglaublich was für eine Bereitschaft er signalisiert hat diese Woche.“
Mets war zu Beginn dieser Woche gerade mal im leichten Lauftraining zu sehen. Die weiteren Comeback-Schritte ließen nicht lange auf sich warten. „Wir haben mit ihm alles durchgesprochen und er hat heute auch wieder normal trainiert“, verriet Blessin am Donnerstag.
Blessin plant Mets für halbe Stunde ein
Ihm ist bewusst, dass es nun sehr schnell ging mit dem Abwehrspieler und er „normalerweise“ auf der Bremse bleiben würde, um kein Risiko einzugehen. Die Situation in Hamburg ist momentan aber speziell: Es geht als Tabellenletzter ins Duell mit dem direkten Konkurrenten aus Wolfsburg (Platz 16) und ins Fernduell mit dem 1. FC Heidenheim – alle drei Teams liegen punktemäßig gleichauf und machen den Relegationsplatz unter sich aus!
Das Risiko eines Startelfeinsatzes ist Blessin dann aber doch zu hoch. „Das wäre schon fahrlässig“, sagte er auf Nachfrage, zumal er mit den zuletzt gesundheitlich angeschlagenen Hauke Wahl und Adam Dźwigała planen kann. Mets fühle sich bereit für 30 Minuten und die sind offensichtlich vertretbar: „Wir planen so, dass wir ihn für eine halbe Stunde reinschmeißen können.“
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