Nach Bayern-Spiel: Hecking hakt Disziplin-Zoff ab
Nach der knappen 0:1-Niederlage gegen den FC Bayern München herrscht beim VfL Wolfsburg Klarheit über das weitere Vorgehen mit den suspendierten Profis Mohamed Amoura und Kevin Paredes. Trainer Dieter Hecking verkündete nach der Partie, dass die beiden, die kurzfristig aus dem Kader gestrichen worden waren, ab Montag wieder zum Team stoßen werden. Sie hatten das Bayern-Spiel aus disziplinarischen Gründen verpasst.
Hintergrund der Maßnahme war eine körperliche Auseinandersetzung sowie ein Wortgefecht zwischen den beiden Offensivkräften im Training. Hecking untermauerte seine harte Linie im Abstiegskampf: „Es gibt in solch einer Situation, in der wir stehen, halt keine zwei Meinungen. Die Disziplin muss da sein. Die war in einem Moment im Training nicht da. Dann müssen sie mit der Konsequenz leben“. Neben dem Kaderausschluss werden beide Spieler mit einer hohen Geldstrafe belegt.
Fokus auf den Abstiegs-Showdown
Trotz der Vorfälle macht der Coach deutlich, dass er im entscheidenden letzten Saisonspiel gegen den punktgleichen Konkurrenten FC St. Pauli nicht auf die Offensivspieler verzichten will. Da die Mannschaft gegen die Bayern eine „Top-Antwort“ gegeben habe, sei das Thema für Hecking nun erledigt.
Auf der Pressekonferenz nach dem Spiel betonte der 61-Jährige die Relevanz des Duos: „Morgen geht es weiter, weil beide Spieler haben ihre Wichtigkeit in unserem Kader. Sie werden sicherlich ab morgen wieder voll zur Mannschaft stoßen. Damit ist das Thema für mich erledigt“.
Kommentare
KommentierenMichael Scarn · 21:06 · Antworten ·
Bitte tut ganz Fußballdeutschland einen Gefallen und macht euch runter
koko2203 · 21:06 · Antworten ·
Amoura eckt doch immer wieder an, das ist nicht das erste mal. So kann man sich die Karriere auch kaputt machen. Vor 3 Tagen verkauft, Potential hat er aber wohl auch ein Egoproblem . Schade eigentlich kein schlechter Spieler.
Terence · 21:21 · Antworten ·
Sogar der beste Spieler im Wolfsburger Kader. Erinnere mich noch als der 2 Buden gegen Bayern gemacht hat. Die in der Art machen die nicht viele Stürmer.