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Polanski sieht Nachhol­be­darf bei Machino

11.05.2026 - 14:26 | Gemeldet von: LigaInsider | Autor: LigaInsider

Shuto Machino hat seine Chance bei Borussia Mönchengladbach am Wochenende nicht nutzen können. Der japanische Angreifer rückte bei der 1:3-Niederlage gegen den FC Augsburg nach dem Ausfall von Haris Tabaković in die Startelf, blieb im Offensivspiel der Fohlen jedoch weitgehend blass. Trainer Eugen Polanski zeigte nach der Partie zwar Verständnis für die schwierige Ausgangslage des 26-Jährigen, fand zugleich aber auch deutliche Worte.

Machino habe zuletzt nur wenig Spielpraxis von Beginn an gesammelt, weshalb ihm der Rhythmus fehle. „Es ist etwas anderes, 90 Minuten Fußball zu spielen“, erklärte der Gladbach-Coach.

Allerdings nahm Polanski den Stürmer damit nicht komplett aus der Verantwortung. Gerade nach längerer Wartezeit auf eine Startelfchance müsse man sich anders präsentieren. „Es gehört dazu, sich da reinzuknien, auf diese Chance so lange warten zu müssen und die dann zu bekommen“, so der Trainer. Stattdessen habe Machino offensiv „fast nicht stattgefunden“.

Polanski fordert mehr Überzeugung


Besonders die Körpersprache des Angreifers missfiel dem Coach. „Das kann mal an einem selbst oder den Teamkollegen liegen, aber du musst trotzdem eine andere Körpersprache haben. Daran muss er extrem arbeiten“, erklärte Polanski.

Machino tat sich gegen Augsburg schwer, Akzente als alleinige Sturmspitze zu setzen. Nach dem Ausfall von Tabaković sollte der frühere Kieler mehr Tiefe und Beweglichkeit ins Angriffsspiel bringen, konnte daraus aber kaum Kapital schlagen. Insgesamt blieb Gladbach offensiv vieles schuldig – Machino eingeschlossen.

Für den Japaner war es eine weitere verpasste Gelegenheit, sich nachhaltig für mehr Einsatzzeit zu empfehlen. Auftritte wie der in Augsburg dürften Machinos Chancen auf eine größere Rolle im Gladbacher Offensivspiel somit zunächst kaum verbessert haben.

Quelle: Pressekonferenz

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