Hoffenheim ringt Bremen in Überzahl nieder
Die TSG Hoffenheim hat sich im Heimspiel gegen den SV Werder Bremen mit 1:0 durchgesetzt und damit im Rennen um die Champions-League-Plätze nachgelegt. Die Kraichgauer stehen zwar weiterhin auf Rang fünf, sind aber punktgleich mit dem viertplatzierten VfB Stuttgart (je 61 Punkte). Am letzten Spieltag fällt damit die Entscheidung um Platz vier zwischen Hoffenheim, Stuttgart und Bayer 04 Leverkusen (58 Punkte).
Die Partie wurde bereits früh durch eine Schlüsselszene geprägt. Yukinari Sugawara sah nach nur fünf Minuten nach VAR-Überprüfung die Rote Karte, nachdem er Bazoumana Touré mit offener Sohle auf die Wade getreten hatte. Für Werder bedeutete der Platzverweis einen kompletten Umbruch des Matchplans. Daniel Thioune reagierte früh und brachte Isaac Schmidt bereits in der 12. Minute für Startelfdebütant Salim Musah.
Trotz der langen Unterzahl verteidigten die Bremer diszipliniert und hielten die Hoffenheimer Offensive zunächst weitgehend vom eigenen Tor fern. Die TSG tat sich gegen den tiefen Defensivblock der Gäste lange schwer und kam nur selten zu klaren Abschlüssen. In der 26. Minute nutzten die Gastgeber dann allerdings einen Fehler der Bremer konsequent aus: Nach einem schwachen Rückpass von Jens Stage entstand eine Ecke, die schnell ausgeführt wurde. Andrej Kramaric legte schließlich für Touré ab, der den Ball sehenswert ins rechte obere Eck schlenzte.
Werder blieb trotz Unterzahl im Spiel und setzte immer wieder gefährliche Konter. Besonders Justin Njinmah sorgte mit seiner Geschwindigkeit für Entlastung. Die größte Chance zum Ausgleich vergab der Offensivspieler kurz nach der Pause, als er nach einem starken Steilpass von Olivier Deman frei vor Oliver Baumann auftauchte, den Abschluss aber zu zentral setzte.
Auf der anderen Seite ließ Hoffenheim die nötige Konsequenz vermissen, um die Partie frühzeitig zu entscheiden. Werder hielt die Begegnung dadurch bis in die Schlussphase offen und hoffte lange auf einen Lucky Punch.
In den letzten Minuten wurde es noch einmal hektisch. Die Bremer forderten nach einem möglichen Handspiel von Robin Hranáč einen Elfmeter, Schiedsrichter Sören Storks ließ jedoch weiterspielen. Letztlich brachte Hoffenheim den knappen Vorsprung über die Zeit und darf damit weiter auf die Champions-League-Qualifikation hoffen.
Tor:
1:0 Bazoumana Touré (26., Andrej Kramarić)
Besonderes Ereignis:
Yukinari Sugawara sah nach VAR-Überprüfung bereits in der 5. Minute die Rote Karte, nachdem er Bazoumana Touré mit offener Sohle auf die Wade getreten hatte, und wird damit am 34. Spieltag gegen Borussia Dortmund gesperrt fehlen
Kommentare
Kommentierenjust_do_it · 09.05.26 · Antworten ·
Bin ich der einzige für den das eine klare rote Karte gegen Bernardo war? Also auf jeden Fall eher als gegen friedl in Köln vor ein paar Wochen
Bombaclat47 · 09.05.26 · Antworten ·
Fisnik GCV in der 9min?
Takumaaa · 09.05.26 · Antworten ·
„ringt nieder“?!…die hatten ein 85min Trainingsspiel und hätten 5:0 gewinnen müssen
Da bischt du doch · 09.05.26 · Antworten ·
Geisteskranke Rohpunkte
Niklas.txr · 09.05.26 · Antworten ·
Coufal Roh-Punkte goat
Hertha geil · 09.05.26 · Antworten ·
Danke an Lemperle an der Stelle, der nochmal 60-70 Punkte geklaut hat.
Hildfried · 09.05.26 · Antworten ·
Gelbe statt rote Karte für mich ok. Aber das war doch ein klarer Handelfmeter oder hab ich da die Fanbrille auf?
Zinedinho · 09.05.26 · Antworten ·
International gegen eine deutsche Mannschaft ist das zu 1000% ein Elfer, das wird direkt entschieden und nicht mehr überprüft. 🤷 Ansonsten: ja, da ist viel Fanbrille mit drin, für mich ist es keiner.
EldenLord · 09.05.26 · Antworten ·
Ich hab in Stage believed und Dinkci auf der Bank gelassen. Selten dämlich
Hildfried · 09.05.26 · Antworten ·
Naja, die rote Karte nach 5 Minuten hatte da doch etwas Einfluss drauf... 🙈