Routinier Dahoud setzt direkt Akzente
Nach einer langen Durststrecke kehrte Mahmoud Dahoud im gestrigen Bundesliga-Spiel gegen Borussia Dortmund überraschend in die Startelf der Eintracht zurück. Der Mittelfeldstratege, der seit dem Spiel gegen den FC Bayern München im Februar kein Pflichtspiel mehr bestritten hatte, rechtfertigte das Vertrauen von Trainer Albert Riera umgehend: Bereits in der 2. Minute bereitete er den Führungstreffer durch Can Uzun vor.
Riera betonte in der Medienrunde nach der Partie, dass Dahouds Fehlen in den vergangenen Wochen rein taktische Gründe hatte oder auf die starke Konkurrenz durch Hugo Larsson und Oscar Højlund zurückzuführen war. An der Einstellung des 30-Jährigen gab es laut dem Coach nie Zweifel: „Ich kann mich nicht ein einziges Mal über eine einzige Trainingseinheit von ihm beschweren. Er hat einen tollen Job gemacht.“
Angesichts der angespannten Tabellensituation im Kampf um Europa hatte Riera unter der Woche gezielt die erfahrenen Profis in die Pflicht genommen – und Dahoud lieferte ab.
Frühes Ende nach 57 Minuten: Kondition als Faktor
Dass der Arbeitstag für Dahoud bereits in der 57. Minute endete, war keine Leistungsentscheidung. Aufgrund der fehlenden Spielpraxis in den vergangenen Monaten ließen die Kräfte beim Routinier schneller nach als gewohnt. „Seine Kondition hat noch nicht ganz mitgespielt“, erklärte Riera den Wechsel. Man habe in der Halbzeit vereinbart, dass Dahoud „die Hand hebt“, sobald der Tank leer ist.
Kommentare
KommentierenZigrottimoletti · 13:53 · Antworten ·
Jop, die starke Konkurrenz in unserem Mittelfeld...Seit Monaten durchweg überragende Leistungen, da konnte für ihn kein durchkommen sein.
KoluLaser · 13:46 · Antworten ·
So viel Akzente hat er seit seiner Begrüßungs PK nicht mehr gesetzt