Gerhardt denkt über Wolfsburg-Abschied nach
Nach zehn Jahren beim VfL Wolfsburg könnte sich bei Yannick Gerhardt im Sommer eine Veränderung anbahnen. Wie der Kölner Stadt-Anzeiger berichtet, verdichten sich die Anzeichen, dass der Mittelfeldspieler über eine neue Herausforderung nachdenkt.
Sportlich spielt der 32-Jährige bei den Niedersachsen inzwischen eher eine Nebenrolle. Beim jüngsten 1:1 gegen den SC Freiburg wurde Gerhardt erst in den Schlusssekunden eingewechselt – sinnbildlich für seine aktuelle Situation. In seiner mittlerweile zehnten Saison im Wolfsburger Trikot sind regelmäßige Einsatzzeiten längst keine Selbstverständlichkeit mehr.
Beraterwechsel deutet auf Veränderung hin
Für zusätzliche Bewegung sorgt nun ein Wechsel im Management. Laut dem Bericht wird Gerhardt künftig von Alexander Jäger beraten, der für die britische Agentur Unique Sports Group tätig ist. Die langjährige Zusammenarbeit mit Stephan Engels endete dagegen zuletzt.
Der Schritt könnte auch mit möglichen Wechselgedanken zusammenhängen. Gerhardt soll sich vorstellen können, seine Karriere im Ausland fortzusetzen – konkret werden dabei die USA sowie die Vereinigten Arabischen Emirate genannt.
Bundesliga-Anfragen wohl vorhanden
Trotz seiner schwierigen sportlichen Phase soll der ehemalige deutsche Nationalspieler weiterhin Interesse innerhalb der Bundesliga geweckt haben. Dem Kölner Stadt-Anzeiger zufolge sollen sich unter anderem der 1. FSV Mainz 05 und der 1. FC Union Berlin nach den Zukunftsplänen des Routiniers erkundigt haben.
Dabei steht Gerhardt eigentlich noch bis 2027 in Wolfsburg unter Vertrag. Mit bislang 289 Pflichtspielen zählt er längst zu den prägenden Gesichtern der jüngeren VfL-Geschichte.
Eine Rückkehr zum 1. FC Köln scheint aktuell dagegen kein konkretes Thema zu sein – auch wenn Gerhardt seine enge Verbundenheit zum FC in der Vergangenheit mehrfach betont hatte.
Kommentare
KommentierenDer Experte82 · 14:09 · Antworten ·
Der ehemalige deutsche Nationalspieler ... ihr habt echt eine tolle Art des Humors
Lina95 · 12:15 · Antworten ·
Werder Bremen könnte auch passen
040HSV · 11:39 · Antworten ·
Also ich schwöre jeder Mensch der ligainsider benutzt, könnte das scouting von Union übernehmen 😂😂
Käfersammler Wayne · 11:26 · Antworten ·
wäre ein typischer Union Transfer
BrudiVöller31 · 11:13 · Antworten ·
@fcköln
Käfersammler Wayne · 11:26 · Antworten ·
das hat Köln schon abgelehnt. und ich glaube das auch zurecht.
Lina95 · 12:11 · Antworten ·
Warum sollte Köln ablehnen?
Käfersammler Wayne · 12:28 · Antworten ·
was wollen die mit dem? Köln will eher über junge entwicklungsfähige Spieler holen... Express: Doch aus der Rückholaktion wird nichts. Der FC um Thomas Kessler hat kein Interesse an einer Gerhardt-Verpflichtung (Kicker berichtete zuerst). Die Verantwortlichen um den zuständigen Kader-Planer Tim Steidten suchen ein anderes Profil. Der FC setzt künftig auf junge, hungrige und entwicklungsfähige Spieler, die man im besten Fall „günstig“ bekommt und eines Tages teuer verkauft. Mit Rav van den Berg und Jahmai Simpson-Pusey, bei dem die Kaufoption gezogen wird, wurde ein Anfang gemacht. Diese Strategie hin zu einem „Verkäufer-Klub“ soll in den nächsten Jahren konsequent verfolgt werden.