Mbangula im Formtief: Thioune setzt auf Geduld
Beim SV Werder Bremen wartet Samuel Mbangula weiter auf den erhofften Durchbruch. Der 22-jährige Linksaußen, der im Sommer 2025 für 10 Millionen Euro vom Juventus FC an der Weser aufschlug, spielt seit Wochen nur eine Nebenrolle, seine letzte Torbeteiligung liegt bereits mehrere Monate zurück.
Beim 1:3 gegen den FC Augsburg durfte Mbangula immerhin wieder über eine Halbzeit ran. Ansätze seiner Stärken – insbesondere im Dribbling und in der Ballsicherheit – waren erkennbar, doch der ganz große Einfluss auf das Spiel blieb aus. Ein Bild, das auch Cheftrainer Daniel Thioune nach der Partie bestätigte.
Der Coach sieht die Gründe unter anderem in der schwierigen Eingewöhnung des Offensivspielers, der im Sommer spät zur Mannschaft gestoßen war und Teile der Vorbereitung verpasst hatte. „Er braucht vielleicht mehr Anlaufzeit“, erklärte Thioune laut einem BILD-Bericht und stellte zugleich klar, dass er weiterhin großes Potenzial in Mbangula sehe.
Hoffnung auf Neustart nach Vorbereitung
Thiounes Plan ist klar: Über eine vollständige Sommervorbereitung soll Mbangula wieder zu alter Stärke finden. Gerade zu Saisonbeginn hatte der Flügelspieler mit mehreren Torbeteiligungen bereits angedeutet, welches Niveau in ihm steckt. Daran will der Trainer anknüpfen.
Offen bleibt allerdings, wie der Spieler selbst seine Situation bewertet. Laut Thioune gibt es aktuell keine Anzeichen für mangelnden Einsatz, vielmehr arbeite Mbangula engagiert im Training. Dennoch dürfte der Sommer richtungsweisend werden – sowohl für seine sportliche Entwicklung als auch für seine Zukunft beim SV Werder Bremen.
Kommentare
KommentierenBogues · 19:20 · Antworten ·
ein Rohdiamant wo leider ausnahmslos bisher Trainer hatte bei Bremen die in keinster Form einen Spieler entwickeln können
Imaginärer Knallertransfer Bayern's · 18:17 · Antworten ·
ach du kacke war das ein klogriff... Keineswegs wegen Mbangula, sondern viel mehr aus vereinssicht. War das nich sogar deren teuerster einkauf ever??
Tobz · 17:39 · Antworten ·
Werder Bremen spielt ne halbe Saison ohne Links- und Rechtsaußen (trotz gutem Start im 4-3-3) und der Junge wird als Linksverteidiger aufgestellt und spielt dann irgendwann keine große Rolle mehr und bleibt auf der Bank. Aber Schuld ist der Spieler. Deswegen ist Werder auch auf 15. weil die nichts verstanden haben!
Laris Korius · 17:00 · Antworten ·
Wenn Werder schlau ist, gibt man die Vorbereitung eher einem neuen Trainer.