Werner erklärt Bitshiabu-Wechsel zur Pause
Die Halbzeit-Auswechslung von El Chadaille Bitshiabu sorgte beim 1:4 von RB Leipzig gegen Bayer 04 Leverkusen für Verwunderung – auch, weil der Innenverteidiger bis dahin trotz des Rückstands zu den stabileren Leipziger Akteuren gezählt hatte. Trainer Ole Werner erklärte die Entscheidung vor allem taktisch.
„Chad muss ich ein bisschen in Schutz nehmen. Ich glaube nicht, dass er eine schlechte erste Halbzeit gespielt hat. Es war eher so, dass wir Probleme hatten, Zugriff auf Maza zu bekommen. Deshalb wollten wir das über den linken Innenverteidiger lösen, was besser zu Caste (Castello Lukeba) passt – er verteidigt eher nach vorne raus und ist etwas beweglicher.“
Taktischer Wechsel statt Leistungsfrage
Mit Castello Lukeba kam zur Pause ein Spielertyp ins Spiel, der laut Werner besser auf die Bewegungsmuster der Leverkusener reagieren kann. „Chad hat unter Druck trotzdem gute Bälle gespielt und sogar einen auf der Linie geklärt. Es war also nicht so, dass er eine schlechte Leistung gezeigt hat, sondern wir haben uns bewusst für einen anderen Spielertypen entschieden, der weiter mit raus verteidigt gegen Maza. Gegen einen beweglichen Spieler liegt das eher in seinen Stärken als bei Chad.“
Neben Bitshiabu musste zur Halbzeit auch Antonio Nusa weichen. Für ihn kam Brajan Gruda in die Partie. Am Gesamtverlauf änderte die Umstellung allerdings nichts mehr: Leipzig blieb auch nach der Pause anfällig und musste sich am Ende deutlich geschlagen geben.
Kommentare
KommentierenKönig-Otto · 03.05.26 · Antworten ·
Hat super geklappt
Dickbase123 · 03.05.26 · Antworten ·
Gegen Maza kannst du sonst wen bringen und wird ihn nicht in Griff bekommen.
Bob Dschigerello · 03.05.26 · Antworten ·
Hat er auch den Nusa Wechsel erklärt oder blieb das unkommentiert?