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Polanski sieht Hack bereit für weiteren Schritt

30.04.2026 - 19:20 | Gemeldet von: LigaInsider | Autor: LigaInsider

Bei Borussia Mönchengladbach könnte Robin Hack nach seinem Comeback nun weiter an Spielzeit zulegen. Der Offensivspieler hatte in der vergangenen Woche gegen den VfL Wolfsburg (0:0) erste Minuten gesammelt und dabei einen positiven Eindruck hinterlassen.
 
Trainer Eugen Polanski sieht den nächsten Schritt bereits vorbereitet. „Bei Hacki haben wir gesagt, dass er im besten Fall Spielminuten kriegt, wenn er bereit ist. Die hat er jetzt in Wolfsburg bekommen. Das ist ein Vertrauensbeweis“, blickte er am Donnerstag zunächst zurück. Was vom Spieler zurückkam, gefällt ihm: „Wir sehen, welche Qualitäten er hat und was er uns gibt: ein sehr unbekümmertes Fußballspiel.“
 
Gleichzeitig dämpfte der Coach auf der Spieltagspressekonferenz die Erwartungen an einen langen Einsatz: „Nachdem er jetzt 20 Minuten gespielt hat, sollten wir nicht davon ausgehen, dass er auf einmal 90 spielen kann. Das wird so nicht funktionieren.“

Startelf? Polanski zeigt sich zurückhaltend


Dennoch ist eine Steigerung der Einsatzzeit realistisch: „Es ist einiges an Minuten möglich bei Hacki.“ Wie viele Minuten es konkret werden, dürfte sich erst im Spielverlauf zeigen. „Ob es jetzt schon 45 oder 35 Minuten sind, müssen wir abwägen“, so Polanski, der die Belastung gezielt steuern will.
 
Grundsätzlich ist ein Einsatz von Beginn an nicht kategorisch ausgeschlossen, beteuerte Gladbachs Trainer. „Wenn ich hunderttausendprozentig überzeugt bin, dass er 45 Minuten hinkriegt, ist es für mich eine Option, Spieler von Anfang an spielen zu lassen“, erklärte er und betonte gleichzeitig, dass diese Überzeugung aber erst mal da sein muss. Er legte eher Skepsis an den Tag: „Ob es nach gerade mal 20 Minuten reicht, jetzt auch 45 Minuten die Intensität und Abläufe hinzubekommen, die wir genau haben wollen?“
 
Ein Startelfeinsatz im Heimspiel gegen Borussia Dortmund wirkt damit tendenziell unwahrscheinlich, während ein Einsatz im Bereich von bis zu einer Halbzeit durchaus im Rahmen des Möglichen liegt.

Quelle: Pressekonferenz

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