Schmidt deklariert Auswechslung von Beck als taktisch bedingt
Trotz des souveränen 2:0-Erfolgs des 1. FC Heidenheim gegen den FC St. Pauli erlebte Adrian Beck einen vorzeitigen Feierabend. Der Offensivakteur wurde von Trainer Frank Schmidt bereits in der 56. Minute ausgewechselt. Wie der Coach auf der Pressekonferenz nach dem Spiel erklärte, war dies jedoch kein Leistungsurteil, sondern eine taktische Reaktion auf die Umstellungen der Gäste.
„Wir hatten etwas Probleme mit der Umstellung von Pauli zur Halbzeit. Nicht, weil Adrian Beck ein schlechtes Spiel gemacht hat, sondern weil wir mit Luca Kerber einen anderen Spieler reingebracht haben, für eine andere Statik“, begründete Schmidt den Wechsel. Heidenheim reagierte damit auf die Dreierkette der Kiezkicker und stellte das eigene System vom ursprünglichen 4-3-2-1 auf ein 3-4-1-2 um.
Mit der Anpassung gelang es dem FCH, das Spiel wieder besser zu kontrollieren und den Gegner weitgehend vom eigenen Tor fernzuhalten. Beck war in der ersten Hälfte zwar bemüht, konnte unter den veränderten Umständen jedoch nur begrenzt Einfluss auf das Spiel nehmen.
Kommentare
Kommentieren