Image
Image

Weiser vor Comeback? Werder tritt auf die Bremse

24.04.2026 - 13:57 | Gemeldet von: Robin Meise | Autor: Robin Meise

Beim SV Werder Bremen nähert sich Mitchell Weiser nach seinem Kreuzbandriss den letzten Schritten auf dem Weg zurück. Der 32-jährige Offensivspieler arbeitet weiter an seinem Comeback und könnte in dieser Saison womöglich noch einmal in den Spieltagskader rücken. Überstürzen wollen die Norddeutschen jedoch nichts.

Cheftrainer Daniel Thioune machte vor dem Bundesliga-Auswärtsspiel beim VfB Stuttgart (Sonntag, 15:30 Uhr) deutlich, dass bei Weiser weiterhin Geduld gefragt ist.

Letzte Phase oft die schwierigste


„Wünschenswerterweise kehrt Mitchell noch zurück“, erklärte der Werder-Coach. Gleichzeitig verwies Thioune darauf, dass gerade die abschließende Phase nach einer langen Verletzung besonders anspruchsvoll sei.

Der Übergang ins Mannschaftstraining und die schrittweise Integration seien häufig die größten Hürden. „Die letzten Schritte sind vielleicht auch die schwierigsten“, so Thioune.

Kein unnötiger Druck


Deshalb soll weder von Vereinsseite noch vom Spieler selbst künstlicher Druck aufgebaut werden. „Ich finde es ganz wichtig, dass weder wir noch Mitchell sich davon treiben lassen, unbedingt in dieser Saison noch auf dem Platz stattzufinden“, sagte der Trainer.

Seit über neun Monaten kam Weiser nicht mehr zum Einsatz. Entsprechend steht für Bremen klar im Vordergrund, dass der Routinier nachhaltig und vollständig zurückkehrt. Mit nur noch wenigen Wochen bis zum Saisonende ist das Zeitfenster überschaubar.

Ein Kurzeinsatz oder eine Kadernominierung in den verbleibenden Partien ist dennoch denkbar – sofern die nächsten Schritte positiv verlaufen.

Gespräche über die Zukunft


Thioune verriet zudem, dass der Klub mit Weiser (Vertrag läuft im Sommer aus) im Austausch steht. „Wir sind mit ihm in Gesprächen“, sagte der Coach. Dabei dürfte es auch um die gemeinsame Perspektive über die laufende Saison hinaus gehen.

Klar ist: Werder würde sich über eine Rückkehr noch in dieser Spielzeit freuen – wird bei Weiser aber nichts erzwingen.

Quelle: Pressekonferenz

Kommentare

Kommentieren