Waldschmidt-Einsatz: Wagner wägt Strategie ab
Die ansteigende Formkurve von Luca Waldschmidt reicht im anstehenden Derby des 1. FC Köln gegen Bayer 04 Leverkusen möglicherweise weiterhin nicht für die Startelf. Köln-Trainer René Wagner ließ auf der Pressekonferenz am Donnerstag durchblicken, dass der Offensivspieler ein bestimmtes Spielszenario benötigt, um seine Stärken voll auszuspielen.
„Am Ende ist viel Ballbesitz nötig, um Luca ins Spiel zu bekommen“, erklärte Wagner. Da gegen die Werkself jedoch kaum mit langen Ballbesitzphasen zu rechnen ist, prüft das Trainerteam derzeit andere Optionen. Man müsse entscheiden, ob das Spiel gegen Leverkusen eines werde, „wo wir eher den Ball haben oder nicht“. Waldschmidt glänzte zuletzt vor allem als gefährlicher Akteur zwischen den Linien im letzten Drittel.
Sollte Wagner auf eine defensivere Umschaltstrategie setzen, könnten anlaufstärkere Spieler wie Marius Bülter den Vorzug erhalten, obwohl der Coach die Wichtigkeit eigener Angriffsphasen betonte. Waldschmidt bliebe dann erneut die Rolle als Joker, in der er der Mannschaft laut Wagner bereits in den letzten Partien „hintenraus geholfen hat“.
Kommentare
Kommentierenmr_al · 20:25 · Antworten ·
Was denkt ihr? Wäre Maina in der Sturmspitze möglich? Also ich meine nicht "wahrscheinlich", sondern überhaupt möglich. Oder dass El Mala oder Kaminski an der Spitze starten?