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Bouanani kämpft um Anschluss – Konkurrenz groß

17.04.2026 - 15:26 | Gemeldet von: Robin Meise | Autor: Robin Meise

Beim VfB Stuttgart steckt Badredine Bouanani aktuell in einer schwierigen Phase. Der 21-jährige Rechtsaußen schaffte es an den vergangenen beiden Spieltagen nicht in den Spieltagskader und hat damit vorerst den Anschluss verloren.

Stattdessen rückte zuletzt Jeremy Arévalo in den Fokus. Der ebenfalls 21-Jährige übernahm die Rolle im Offensivbereich und kam beim jüngsten Spiel gegen den Hamburger SV (4:0) zu einem Jokereinsatz.

Hoeneß setzt auf Entwicklung statt Druck


Cheftrainer Sebastian Hoeneß ordnete die Situation klar ein und verwies auf die hohe Konkurrenz innerhalb des Kaders. Neben Arévalo gibt es zahlreiche Akteure in der Offensive, die momentan die Nase vorne haben – Bouanani fiel in diesem internen Rennen zurück.

„Grundsätzlich ist es so, dass er sehr gute Ansätze zeigt, viele sehr gute Sachen auch im Training zeigt. Das dann kontinuierlich abzurufen, ist die Leistung“, erklärte Hoeneß.

Dabei dürfe man nicht vergessen, dass Bouanani sich noch in einem Entwicklungsprozess befindet: „Er ist ein junger Spieler und hat noch nicht allzu viele Spiele auf Top-Niveau gemacht.“

Schwierige Phase – Perspektive bleibt


Die Situation sei für den Offensivspieler „ohne Frage schwierig“, räumte Hoeneß ein. Gleichzeitig betonte er, dass die stabile sportliche Lage des Teams eine Rolle spiele: Läuft es gut, gebe es für einen Trainer wenig Anlass, Veränderungen vorzunehmen.

Dennoch bleibt der Klub überzeugt vom Potenzial des Flügelspielers. Hoeneß sieht bereits Fortschritte im Training und zeigte sich zuversichtlich: „Er wird alle Möglichkeiten bekommen und dann wird er sie auch hoffentlich nutzen.“

Blick nach vorn


Für Bouanani geht es nun darum, im Trainingsbetrieb weiter zu überzeugen und sich Schritt für Schritt wieder heranzuarbeiten.

Ob er bereits im Topspiel gegen den FC Bayern München (Sonntag, 17:30 Uhr) mal wieder im Kader stehen wird, bleibt offen. Klar ist jedoch: Die Konkurrenzsituation ist aktuell groß – und Bouanani gefordert, sich neu zu beweisen.

Quelle: Pressekonferenz

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