Güther nicht im Kader: Ruhiger Aufbau geplant
Linus Güther wird im kommenden Bundesliga-Spiel des 1. FC Union Berlin gegen den VfL Wolfsburg (Samstag, 15:30 Uhr) nicht zum Profikader gehören. Das bestätigte Neu-Trainerin Marie-Louise Eta auf der Pressekonferenz vor der Partie.
Der 16-jährige Offensivmann hatte erst am vergangenen Spieltag beim 1:3 gegen den 1. FC Heidenheim sein Bundesliga-Debüt gefeiert, als er unter Ex-Coach Steffen Baumgart in der Schlussphase eingewechselt wurde. Trotz dieses ersten Einsatzes verfolgt Union weiterhin einen klaren Entwicklungsplan für das Offensivtalent.
Geplanter Weg statt schneller Sprung
Eta betonte, dass Güther „extrem viel mitbringt“ und dem Verein „in den nächsten Jahren sehr viel Freude“ bereiten könne. Gleichzeitig stellte sie klar, dass der Angreifer weiterhin behutsam aufgebaut werden soll: Der Fokus liegt aktuell auf der U19, wo er am Wochenende Spielpraxis sammeln wird.
„Er geht auch noch zur Schule und ist ein junger Mensch“, ordnete die Trainerin ein und unterstrich damit den langfristigen Ansatz im Umgang mit dem Nachwuchsspieler.
Integration bleibt bestehen
Trotz der Nichtberücksichtigung für Wolfsburg bleibt Güther eng an die Profis angebunden. Laut Eta wird er weiterhin regelmäßig am Training teilnehmen und „zweimal die Woche integriert“. Die Trainerin führte weiter aus: „Man wird in den nächsten Wochen sehen, was Kader und Einsatzzeit angeht, wie er sich in den Einheiten zeigt. Ich traue ihm das zu, aber am Ende geht es da eben um Leistung.“
Die Tür für weitere Einsätze bleibt damit offen – entscheidend wird sein, wie sich der 16-Jährige in den kommenden Wochen im Trainingsbetrieb präsentiert.
Kommentare
KommentierenMario Düsenjäger · 08:59 · Antworten ·
Er wird seine Zeit noch bekommen und eventuell den ein oder anderen beerben. Leihe in Liga 2 zu einem Aufsteiger scheint mir sehr gut