Thioune ordnet Situation von Mbangula ein
Samuel Mbangula wartet beim SV Werder Bremen weiterhin auf den Durchbruch. Bei der 1:3-Niederlage gegen den 1. FC Köln saß der Offensivspieler über die gesamte Spielzeit auf der Bank – obwohl die Bremer offensiv kaum Akzente setzen konnten.
Dabei war der 22-Jährige zuletzt noch näher dran: Gegen den VfL Wolfsburg stand er in der Startelf, im darauffolgenden Spiel kam er rund 30 Minuten zum Einsatz. In Köln blieb ihm nun jedoch jede Minute verwehrt.
Taktik und klare Ansprache
Trainer Daniel Thioune erklärte die Entscheidung gegenüber der DeichStube zunächst mit der Spielentwicklung. Nach der Roten Karte und einer Umstellung zur Pause habe man ohne klassische Flügelspieler agiert, wodurch sich für Mbangula keine passende Rolle ergeben habe: „Wir haben dann im 4-3-2 agiert und brauchten keine Flügel mehr auf dem Platz.“
Zugleich machte der Coach deutlich, dass auch die Leistungen des Offensivspielers eine Rolle spielen. Bereits nach dem Wolfsburg-Spiel habe er ihm aufgezeigt, „was ich nicht so gut bei ihm gesehen habe“. Vor allem defensiv habe Mbangula zu wenig gearbeitet, zudem habe er offensiv nicht wie gewünscht stattgefunden.
Einsatzzeit im Derby?
Trotz der aktuell schwierigen Situation ist die Tür für den Belgier nicht zu. Mit Blick auf das anstehende Derby gegen den Hamburger SV (Samstag, 15:30 Uhr) stellte Thioune ihm wieder Einsatzzeit in Aussicht.
„Ich glaube, dass er gegen den HSV wieder ein Faktor sein kann“, erklärte der Trainer. Voraussetzung sei jedoch, dass Mbangula dies im Training bestätigt: „Vielleicht wird er ein Faktor und kann zeigen, wie gut er ist – aber das muss er halt auch unter der Woche.“
Kommentare
KommentierenCH17 · 13:03 · Antworten ·
Nee Daniel das ist von dir dann zu wenig. Mbangula kann zb auch hängende Spitze spielen, hat er zumindest in Belgiens u21 häufiger gespielt. Versuchen könnte man das schon, beispielsweise um Milosevic herum, Mbangula hat immerhin eine ziemlich gute Abschlussqualität und ist fussballerisch auch weit besser als Njinmah, was soll er da schlechter machen? Da einfach drauf zu verzichten obwohl die vorne rumrennen wie wilde Hühner und es nichtmal zu versuchen ist jetzt auch nicht so dolle gecoacht......
BrotOhneKruste · 12:08 · Antworten ·
Unverständlich, zu Beginn der Saison hat er konstant Leistung gezeigt und mehrfach den Unterschied gemacht.
Gerge Snabry · 11:16 · Antworten ·
Jetzt bin ich verwirrt. In dem Artikel nach dem Wolfsburgspiel hieß es: „Er war dabei, war aber kein wesentlicher Faktor in dem Sinne, dass er offensiv große Aktionen hatte“, erklärte der Coach. Positiv fiel hingegen die Arbeit gegen den Ball auf: „Das war ordentlich, da passte das Zusammenspiel.“ https://www.ligainsider.de/samuel-mbangula_38551/mbangula-zurueck-ndash-thioune-sieht-noch-luft-nach-oben-410913/ Und jetzt bezogen auf das gleiche Spiel : Bereits nach dem Wolfsburg-Spiel habe er ihm aufgezeigt, „was ich nicht so gut bei ihm gesehen habe“. Vor allem defensiv habe Mbangula zu wenig gearbeitet, zudem habe er offensiv nicht wie gewünscht stattgefunden. Also entweder hat die Deichstube hier Müll fabriziert und ligainsider hat es abgeschrieben oder man muss so langsam an Thiounes Zurechnungsfähigkeit zweifeln...
Nicht Moritz Stoppelkamp · 11:21 · Antworten ·
Bruder ist einfach Sherlock Holmes geworden. Rede! Free Mbangula!
BoyWonder · 11:22 · Antworten ·
Ich tippe zweiteres. Man hat sich keinen Gefallen getan, von Steffen auf Thioune zu wechseln.
Alles Kahn nichts Musiala · 11:27 · Antworten ·
Thioune maximal Drittligatrainer Danke Gerge Snabry für deine Recherche!
CupHolder2015 · 11:14 · Antworten ·
Einfach kein Facktor diese Saison.
Gerge Snabry · 11:21 · Antworten ·
3 Scorer gegen Gladbach, Siegtor gegen St. Pauli, Siegtor gegen Wolfsburg in der Hinrunde...der ist bei uns gut gestartet. Dann hat Steffen nicht mehr auf ihn gesetzt, seitdem läuft er seiner Form hinterher.
CupHolder2015 · 11:23 · Antworten ·
Jep.
BoyWonder · 11:33 · Antworten ·
Ein "Facktor", oder ein "Fucktor" oder ein "Fuck Tor"?