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Union Berlin: So tickt Trainerin Eta

12.04.2026 - 19:00 | Gemeldet von: Lukas Heyer | Autor: Lukas Heyer

Beim 1. FC Union Berlin bricht eine neue Zeitrechnung an. Nach der Entlassung von Steffen Baumgart rückt Marie-Louise Eta interimsweise zur Cheftrainerin der Männermannschaft auf. Damit schreibt die 34-Jährige Geschichte: Als erste Frau überhaupt fungiert sie alleinverantwortlich auf einem Cheftrainerposten in der Bundesliga.

Inhaltlich steht Eta für einen Kontrast zum oft eher abwartenden Stil vergangener Union-Jahre. In ihrer Zeit als Cheftrainerin der U19-Junioren in der Saison 2025/26 prägte sie einen mutigen und offensiven Spielstil, wie der kicker schreibt. Ein hohes Pressing und frühes Attackieren des Gegners seien Kernbestandteile ihres Systems, auch wenn abzuwarten bleibt, wie sie das Spiel der Eisernen konkret verändern wird.

Fachlich bringt Eta das nötige Rüstzeug für die höchste deutsche Spielklasse mit. Im März 2023 schloss sie erfolgreich den Pro-Lizenz-Lehrgang des DFB ab. Neben der taktischen Komponente gilt Eta als exzellente Kommunikatorin. Spieler und Wegbegleiter beschreiben sie als zielstrebig, energiegeladen und empathisch.

Dabei profitiert sie von ihrer eigenen Erfahrung als Weltklasse-Spielerin (u. a. Champions-League-Siegerin mit Turbine Potsdam), die ihr ein tiefes Verständnis für die Kabinen-Dynamik und den Leistungsdruck im Profifußball verleiht.

Verwurzelung und klare Zukunft


Ihre tiefe Verwurzelung im Verein ist ein weiterer Pluspunkt für die schwierige Aufgabe im Saisonendspurt. Seit 2023 bekleidete sie beim 1. FC Union Berlin diverse Rollen – von der Co-Trainerin der U19 über die Individualtrainerin der Frauen-Profis bis hin zur Assistentin bei den Männer-Profis unter Nenad Bjelica. Diese Vielseitigkeit hat ihr nicht nur intern enorme Wertschätzung eingebracht.

Interessant ist dabei die langfristige Perspektive, die der Verein bereits festgelegt hat: Unabhängig vom Ausgang ihres Interimsmandats bei den Männern wird Eta zur Saison 2026/27 die Cheftrainerin der Union-Frauen in der Bundesliga. Diese klare Zukunftsregelung nimmt den unmittelbaren Druck von ihrer aktuellen Aufgabe und unterstreicht das Vertrauen der Vereinsführung in ihre Fähigkeiten.

Zunächst aber liegt der Fokus auf der Mission Klassenerhalt bzw. Stabilisierung in der Männer-Bundesliga. Am kommenden Samstag gegen den VfL Wolfsburg (18.04) wird sich zeigen, wie schnell die Mannschaft ihre offensive Spielidee und den geforderten Mut auf den Platz bringen kann.

Auch Ex-Trainer Steffen Baumgart stand zu Beginn seiner Zeit für einen mutigen und offensiven Ansatz. Mit der Zeit schien er sich jedoch eher der Köpenicker Spielphilosophie anzunähern, statt diese nachhaltig zu verändern. Eta muss nun die richtige Balance zwischen Stabilität und Entwicklung finden.

Quelle: kicker.de

Kommentare

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· 19:12 · Antworten ·

[Kommentar gelöscht]

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Xikane · 19:14 · Antworten ·

Halt die Fresse

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Jan · 19:14 · Antworten ·

Du hast nichts verloren hier

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Fiklas Nüllkrug · 19:16 · Antworten ·

Und es geht weiter mit dieser Scheisse. Ist das ekelhaft hier in dem Forum

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Mouricall · 19:20 · Antworten ·

Keiner hat gefragt!

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seb44 · 19:21 · Antworten ·

Du hast nix im Fussball verloren.

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Ogbus79 · 19:25 · Antworten ·

Lässt sich nachher schön von seiner Mama was kochen. Kleiner lutschi

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Zinedinho · 19:59 · Antworten ·

Bin leider zu spät, um den Originalpost noch lesen zu können - trotzdem braucht man nicht viel Fantasie zu erhahnen, was für ein ekelhaft sexistischer Spruch es gewesen sein muss... 😳

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ekhymosis · 20:02 · Antworten ·

er🐓en 🤭

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nML · 19:04 · Antworten ·

hoffe, sie kann sich Etablieren