Nach Wind-Ausfall: Chance für Shiogai?
Kento Shiogai konnte sich beim VfL Wolfsburg bislang noch nicht nachhaltig festspielen, bleibt für Trainer Dieter Hecking jedoch eine interessante Option. Vor dem Heimspiel gegen Eintracht Frankfurt (Samstag, 15:30 Uhr) stellte der Coach klar, dass der Winter-Neuzugang trotz zuletzt überschaubarer Einsatzzeiten eine Rolle spielen könnte.
Nach zwei Startelfeinsätzen im Februar gegen RB Leipzig und Borussia Dortmund kam der 21-Jährige zuletzt meist nur noch von der Bank. Hecking sieht dennoch viel Potenzial im Angreifer: „Kento ist ein Spieler, der wahnsinnig viel mitbringt, was Schnelligkeit oder Körperlichkeit angeht.“ Zwar treffe er „hier und da vielleicht noch die falsche Entscheidung“, bringe vor dem Tor aber eine gewisse Abgeklärtheit mit.
Rolle im Angriff noch offen
Auch wenn Shiogai in der Integration noch Zeit benötigt – insbesondere sprachlich sieht Hecking hier noch Entwicklungspotenzial –, deutete der Wolfsburg-Coach an, dass der Offensivspieler gegen Frankfurt eine größere Rolle einnehmen könnte. „Kento ist sicherlich jemand, den man auf dem Zettel haben muss für Samstag. Er kann uns sehr viel geben“, so Hecking.
Mit dem Ausfall von Jonas Wind ergibt sich zusätzlicher Bedarf im Angriff. Denkbar ist, dass Mohamed Amoura ins Sturmzentrum rückt und Shiogai eine Rolle auf dem Flügel übernimmt. Alternativ wäre auch Dženan Pejčinović eine Option für die zentrale Spitze. „Dženan hat schon bewiesen, dass er Tore machen kann. Wir haben aber auch noch ein, zwei andere Optionen, die ich gerade im Kopf durchspiele. Vielleicht machen wir auch etwas Überraschendes“, ließ Hecking durchblicken.
Wie der Wolfsburg-Coach letztlich aufstellt, ließ er offen. Klar ist jedoch: Shiogai könnte gegen Frankfurt stärker in den Fokus rücken als zuletzt.
Kommentare
KommentierenMichael Schloter · 20:13 · Antworten ·
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