Thioune fordert mehr Schärfe von Grüll
Marco Grüll zeigt beim SV Werder Bremen weiterhin großen Einsatz, lässt im Offensivspiel aktuell jedoch die nötige Durchschlagskraft vermissen. Das wurde auch bei der 1:2-Niederlage gegen RB Leipzig deutlich.
Der 27-Jährige bearbeitete wie gewohnt den Flügel und arbeitete intensiv gegen den Ball, blieb im letzten Drittel jedoch ohne entscheidenden Einfluss. Weder ein eigener Torschuss noch nennenswerte Offensivaktionen standen am Ende zu Buche.
Thioune benennt das Problem
Trainer Daniel Thioune stellte nach der Partie zunächst die mannschaftliche Defensivarbeit heraus – und hob dabei auch Grülls Einsatz hervor: „Aktuell haben es alle sehr schwer, gegen uns Torchancen herauszuspielen, weil die Mannschaft brutal gegen den Ball arbeitet. Das tut Marco auch.“
Im selben Atemzug benannte der Coach jedoch das zentrale Problem im Offensivspiel – insbesondere über die Flügel: „Phasenweise gelingt es uns nicht, die Schärfe im letzten Drittel zu haben, Chancen über die Flügel herauszuspielen und in Abschlussposition zu kommen.“ Davon sei auch Grüll direkt betroffen: „Das geht ihm gerade ab.“
Für den Offensivspieler bedeutet das: Trotz seines hohen Einsatzes muss er im letzten Drittel wieder zielstrebiger und gefährlicher werden, um seine Rolle im Angriff nachhaltig zu festigen. Die nächste Chance könnte sich im Auswärtsspiel am Sonntag beim 1. FC Köln (15:30 Uhr) bieten.
Kommentare
KommentierenDuMusstRuhigerWerden · 12:11 · Antworten ·
Sei dir gesagt sein Daniel, da kommt nichts mehr
Gerge Snabry · 11:39 · Antworten ·
Die Schärfe bringt ihr doch rein. Müssen wir uns denn alles gefallen lassen? Du sitzt hier locker, bequem auf deinem Stuhl, hast drei Weizenbier getrunken.
WolfVonUndZuFuß · 11:26 · Antworten ·
Die wird er aber nicht bekommen. Absoluter Wahnsinn dass er Profifußballer geworden ist. Außer Kampfgeist ist da wirklich gar nichts zu holen
Dennis840 · 15:56 · Antworten ·
Das ist auch Quatsch. Er hat grade vermutlich seine schwächste Phase, hat aber auch lange mindestens solide bis gut performt. Das ist halt das Kaliber, dass bei uns spielt und bei dem man nicht jede Saison Angst haben muss, dass er den Verein verlässt.
Matthias Kunzmann · 11:12 · Antworten ·
4 Mio Starter 🚀🚀🚀 No Brainer
Deniz Goatav · 11:08 · Antworten ·
Und ich fordere mehr Schärfe von meinem Dönermann nebenan