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Ilzer lobt Teamärzte nach Av­dul­lahu-Come­back

05.04.2026 - 14:15 | Gemeldet von: LigaInsider | Autor: LigaInsider

Zwischenzeitlich war mit einer Rückkehr von Leon Avdullahu erst gegen Ende der Saison gerechnet worden, doch der Nationalspieler des Kosovo feierte bei der 1:2-Niederlage gegen Mainz ein überraschend frühes Comeback. Nachdem er sich Mitte März eine Adduktorenverletzung zugezogen hatte und ursprünglich mehrere Wochen auszufallen drohte, stand er am Samstag bereits wieder im Kader – Wochen früher als prognostiziert.

Trainer Christian Ilzer verteilte nach dem Spiel ein „Riesen-Kompliment“ an die medizinische Abteilung der TSG. Obwohl das erste MRT-Bild „nicht so gut ausgeschaut“ hatte, arbeiteten die Physios rund um die Uhr mit dem 22-Jährigen. Avdullahu selbst gab bereits am Freitag grünes Licht für einen Kaderplatz. Ein Einsatz von Beginn an war jedoch noch kein Thema, um kein unnötiges Risiko für einen Rückschlag einzugehen.

Notgedrungener Kaltstart


Der Plan, Avdullahu behutsam einzuwechseln, wurde durch die frühen Probleme von Vladimír Coufal (Adduktoren) beschleunigt. Ilzer musste bereits in der ersten Halbzeit überlegen, wie er die rechte Seite kompensiert. Da man Avdullahu jedoch nicht zu früh in die Partie werfen wollte, wurden zunächst Alternativen wie Kevin Akpoguma zum Aufwärmen geschickt.

In der 61. Minute war es dann aber so weit: Avdullahu kam für den angeschlagenen Coufal in die Partie. Trotz der fehlenden Spielpraxis und der verkürzten Reha-Zeit verkraftete der Mittelfeldallrounder den Kaltstart gut. Dass er bereits jetzt wieder belastbar ist, ist für Hoffenheim im Kampf um die europäischen Plätze ein enorm wichtiger Faktor, da Avdullahu vor seiner Verletzung als absoluter Schlüsselspieler im System von Ilzer galt.

Quelle: Pressekonferenz

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