Kade empfiehlt sich – FCA-Sturm bleibt im Teilzeitmodus
Anton Kade hat sich beim FC Augsburg zuletzt wieder intensiver in den Fokus gespielt. Der 22-Jährige sammelte zuletzt gleich doppelt Selbstvertrauen: In der Bundesliga traf er beim 2:5 gegen den VfB Stuttgart nach seiner Einwechslung, zudem überzeugte er für die deutsche U21 beim 2:0 gegen Griechenland als Startelfspieler und Torschütze.
Diese Entwicklung kommt zur richtigen Zeit – auch mit Blick auf das kommende Spiel gegen den Hamburger SV (Samstag, 15:30 Uhr), in dem Kade eine größere Rolle einnehmen könnte.
Baum: „Bringt Tempo und Energie“
Cheftrainer Manuel Baum zeigte sich auf der Pressekonferenz angetan von der aktuellen Form seines Offensivspielers: „Er bringt immer viel Tempo und Energie mit rein.“ Gleichzeitig betonte der Coach die Vielseitigkeit des 22-Jährigen, der bereits mehrere Rollen ausgefüllt hat.
Ob auf der Acht, als Zehner oder auf dem Flügel – Kade wurde zuletzt flexibel eingesetzt. „Wir haben eine ganz klare Vision von ihm, wo er mittelfristig mal bei uns landen wird. Bis dahin ist es durchaus möglich, dass er weiterhin unterschiedliche Positionen spielen wird“, erklärte Baum.
Vielseitigkeit als Trumpf
Gerade diese Flexibilität macht Kade aktuell so wertvoll für die Augsburger Offensive. Baum sieht in ihm sogar eine Option für mehrere Rollen gleichzeitig: „Anton kann aus meiner Sicht drei Positionen spielen.“ Neben Einsätzen im Zentrum oder als hängende Spitze könnte vor allem die Schienenposition perspektivisch eine wichtige Rolle einnehmen.
Dort sieht der Trainer großes Potenzial: „Auf der Schiene habe ich große Fantasien bei ihm.“ Die Mischung aus Tempo, Dynamik und Abschlussstärke passe ideal zu den Anforderungen dieser Position, die je nach Spielsituation zwischen Flügel und Sturm variiert.
Sturmduell bleibt offen
Während Kade flexibel eingesetzt werden kann, ist die Situation im Sturmzentrum klarer definiert. Für die klassische Spitze kommen aktuell nur zwei Spieler infrage: Rodrigo Ribeiro und Michael Gregoritsch.
„Aktuell geht es nur um die zwei, was die Neunerposition angeht“, stellte Baum klar. Beide Angreifer teilen sich die Einsatzzeiten zuletzt auf – eine endgültige Entscheidung, wer das Startelfmandat für das Spiel gegen Hamburg erhält, ist noch nicht gefallen. „Die beiden machen aktuell so eine Art Jobsharing“, so der Coach.
Kade als Faktor im Offensivmix
Für Kade bedeutet das: Sein Weg in die Startelf führt nicht zwingend über die Sturmspitze, sondern über seine Variabilität. Ob als Zehner, auf dem Flügel oder perspektivisch auf der Schiene – seine Einsatzchancen sind vielfältig.
Nach den jüngsten Erfolgserlebnissen spricht vieles dafür, dass Kade auch gegen den HSV wieder eine wichtige Rolle einnehmen wird. Vielleicht erneut als Joker – oder erstmals wieder von Beginn an.
Kommentare
KommentierenSerra04 · 17:29 · Antworten ·
Kade falls s11 👍🏼 oder van den Berg 👎🏼
Jimbo334 · 16:11 · Antworten ·
Ich kriege bei Kade auch Fantasien. Völlig verständlich Herr Baum