Chukwuemeka mit Rückenwind: Wer ersetzt Nmecha?
Nach dem schmerzhaften Ausfall von Felix Nmecha (Knieverletzung) steht Trainer Niko Kovač vor einem taktischen Puzzle im Dortmunder Mittelfeld. Eine Rolle in diesen Überlegungen könnte Carney Chukwuemeka, wenn auch nicht zwingend als Eins-zu-eins-Ersatz.
Der 22-Jährige kehrte mit einer gewaltigen Portion Selbstvertrauen von der Länderspielpause zurück: Bei seinem Debüt für die österreichische Nationalmannschaft erzielte er direkt sein erstes Länderspieltor, sodass die Aufmerksamkeit beim 5:1-Sieg gegen Ghana auch ihm galt.
Kovač betonte auf der Pressekonferenz am Donnerstag, dass Chukwuemeka „sicherlich höchst motiviert“ sei. Das jüngste Erfolgserlebnis beim ÖFB dürfte zumindest förderlich sein für Startelfchancen in Dortmund.
Konkurrenzkampf um den freien Platz
Der Youngster kam in der jüngeren Vergangenheit eher in offensiverer Rolle zum Zug und in der Regel nur als Einwechsler. Zuletzt setzte Kovač aber auch auf ein System mit einem weiteren, also dritten zentralen Mittelfeldspieler (und einer Doppelspitze). In dieser Konstellation wäre denkbar, dass Chukwuemeka den Platz von Nmecha einnimmt.
Trotz der Lobeshymnen legte sich Kovač noch nicht fest, wie der Ausfall kompensiert wird. Neben Chukwuemeka gilt auch Julian Brandt als Kandidat. „Jule kann ihn ersetzen und Carney auch“, so der BVB-Coach, „wir haben dort die eine oder andere Möglichkeit, uns anzupassen und zu modifizieren.“
Gut vorstellbar ist etwa auch, dass es wieder zur bewährten Systematik mit zwei Mittelfeldspielern und drei Offensiven davor kommt. Auch dann bleiben Chukwuemeka und Brandt im Konkurrenzkampf, gemeinsam mit Karim Adeyemi.
Die endgültige Entscheidung will Kovač erst kurzfristig am Spieltag treffen.
Kommentare
KommentierenElMatador · 17:37 · Antworten ·
🚀🚀🚀
BOGA · 17:29 · Antworten ·
Können wir bitte einfach mal Silva aufstellen 👉🏻👈🏻