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„Gehört auf den Platz“: Thiounes Ideen mit Agu

02.04.2026 - 18:19 | Gemeldet von: Kristian Dordevic | Autor: Kristian Dordevic

Wiederholt sich die Geschichte bei Felix Agu? Nachdem er letztmals aus einer Verletzungspause zurückgekehrt war, fand sich der Außenverteidiger des SV Werder Bremen relativ zügig in der Startelf wieder. Auch jetzt drängt sich wieder die Frage auf, ob Trainer Daniel Thioune ihn in die Anfangsformation beordert.
 
Agu hatte den Großteil der Hinrunde sowie den Start des zweiten Saisonabschnitts wegen einer Syndesmoseverletzung verpasst. Auf eine Einwechslung (62. Minute) am 21. Spieltag folgte umgehend ein Startelfeinsatz, ehe kurze Zeit darauf die Muskulatur streikte.
 
Vor der Länderspielpause gab es das erneute Comeback, wieder in Form eine Einwechslung nach einer Stunde – obendrein als einer der Matchwinner: Agu gab die Vorlage zum 1:0-Siegtreffer gegen Wolfsburg.
 
Nicht erst dieses Erfolgserlebnis wird Thioune ins Grübeln bringen. Der Werder-Coach weiß um den sportlichen Wert des 26-Jährigen. Insbesondere habe er eine „Qualität in den Füßen“, die sich nicht antrainieren lasse: Tempo. „Entweder man hat es oder man hat es nicht. Er hat eine Fähigkeit, die uns in jeglicher Spielphase helfen kann.“ Gegen die gefährlichen Flügel des kommenden Gegners aus Leipzig, in Person von Yan Diomande und Antonio Nusa, ist dieses Attribut sicher nicht verkehrt.

Agu funktioniert auch offensiv


Thioune unterstrich seine Wertschätzung für seinen Spieler allzu deutlich: „Wenn Felix Agu fit und bei 100 Prozent ist, gehört er auf den Platz.“ Die Fitness wäre also eine Frage, die zu beantworten wäre. Ein weiteres Thema wäre – im Hinblick auf einen möglichen Startelfeinsatz – die Positionierung. „Jetzt müssen wir definieren, wo wir ihn auf den Platz schicken.“
 
Dank Agus Flexibilität probierte Thioune zuletzt etwas herum. „Er hat im Testspiel gegen die U23 auf der linken offensiven Position gespielt, weil das funktionieren kann“, gab er einen Einblick. Da viele Spieler abwesend waren (Nationalspieler, Verletzte), war hier jedoch ohnehin Improvisation gefragt. So lief Linksverteidiger Olivier Deman als Innenverteidiger auf.

Konkurrenz links wie rechts


Apropos Deman: Den Belgier, der sich links wieder in den Fokus gespielt hat und einer der Konkurrenten von Agu ist, bezeichnete Bremens Cheftrainer zuletzt als unersetzlich.
 
Eine Konkurrenzsituation kann sich jedoch auch auf der rechten Seite ergeben, die Agu genauso gut besetzen kann. Hier ist es Yukinari Sugawara, mit dem er ins Duell gehen würde. Auf den Japaner hat Thioune während seiner noch jungen Amtszeit schon zweimal in der Startelf verzichtet.
 
„Ob es links oder rechts ist“, oder Deman und Agu hintereinander auf einer Seite – „diese Überlegungen haben wir auch“. Und ebenso ist möglich, dass es auch angesichts des Verletzungsrückschlags für Agu noch mal die Bank wird. Jedenfalls will Thioune seinem Vorvorgänger Ole Werner nicht vorab verraten, ob er „mit ihm rechnen kann oder sich später auf ihn einstellen muss“.

Quelle: Pressekonferenz

Kommentare

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Brummienator der Grosse · 18:38 · Antworten ·

sowas von s11

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DanishDynamite44 · 19:42 · Antworten ·

spätestens nach dem Leipzigspiel