Im Jubiläumsspiel: Kovač bedauert Brandt-Minuten
Julian Brandt hat beim 3:2-Erfolg von Borussia Dortmund gegen den Hamburger SV ein besonderes Jubiläum gefeiert – sportlich blieb sein 300. Pflichtspiel im BVB-Dress jedoch ohne großen Einfluss. Der 29-Jährige wurde erst in der Schlussphase eingewechselt und kam lediglich auf wenige Sekunden Einsatzzeit.
Cheftrainer Niko Kovač erklärte im Anschluss, dass ursprünglich deutlich mehr Spielzeit für den Offensivspieler vorgesehen war. „Ich hatte vor, ihn 20 Minuten vorher zu bringen“, so der Coach. Der Spielverlauf machte dem Plan jedoch einen Strich durch die Rechnung: „Da fiel das 2:1. Wir hatten den Schwung und den wollte ich nicht unterbrechen.“
Mehr Einsatzzeit in Aussicht
Kovač zeigte sich mit Blick auf die Situation selbstkritisch: „Das tut mir persönlich sehr leid. Das tut mir weh.“ Gleichzeitig würdigte er die Verdienste des Mittelfeldspielers, der den Klub nach Saisonende verlassen wird.
In 300 Spielen für Dortmund kommt Brandt auf 56 Tore und 69 Vorlagen – eine Bilanz, die seine Bedeutung für den Verein unterstreicht. „Es ist eine große Karriere für einen großen Klub“, erklärte Kovač und hob zudem die menschlichen Qualitäten des Spielers hervor.
Für die verbleibenden Partien dürfte Brandt nun wieder stärker in den Fokus rücken. „Ich hoffe, dass er in den nächsten sieben Spielen dementsprechend mehr Zeit bekommt“, so Kovač.
Auch Kehl verabschiedet sich aus Dortmund
Neben Julian Brandt verlässt auch Sebastian Kehl Borussia Dortmund. Der BVB und der Sportdirektor haben sich einvernehmlich auf ein Ende der Zusammenarbeit verständigt – und damit die Weichen für eine Neuausrichtung gestellt.
Geschäftsführer Sport Lars Ricken erklärte, dass beide Seiten in einem offenen Austausch zu der Entscheidung gekommen seien, „dass im Sommer der richtige Zeitpunkt für Veränderungen gekommen ist“. Um die nächsten Schritte frühzeitig einleiten zu können, wurde die Zusammenarbeit bereits jetzt beendet.
Der 46-Jährige selbst sprach von einem bewussten Schritt: Es sei „an der Zeit, neue Wege zu gehen – sowohl für den BVB als auch für mich“. Nach insgesamt rund 24 Jahren beim Verein – als Spieler und Funktionär – endet damit eine lange und erfolgreiche Zusammenarbeit.
Book folgt auf Kehl
Neu ins Boot geholt wurde inzwischen Ole Book, der beim BVB einen Vertrag bis 2029 unterschreibt. „Mit Ole Book haben wir unseren Wunschkandidaten für die Position des Sportdirektors zum BVB holen können. Ich verfolge seine hervorragende Arbeit in Elversberg zunächst als Sportdirektor und zuletzt als Sportvorstand schon lange und bin absolut überzeugt, dass Ole fachlich und menschlich sehr gut zu uns passt“, erklärt Borussia Dortmunds Geschäftsführer Sport, Lars Ricken auf der Vereinsseite.
Kommentare
KommentierenJosepachanga · 17:01 · Antworten ·
Kovac beweist ein weiteres Mal, warum er nicht gut ankommt bei einigen Spielern. Da braucht sich nun wirklich niemand inkl. Ihm selbst mehr zu wundern.
El MalaMusiala · 15:13 · Antworten ·
Abgesägt wie Kruse ! Fieser Charakter der N.K.
Sweeney · 16:19 · Antworten ·
Klar, in einem Multimilliardenbusiness sollte man natürlich auf die einzelnen Bedürfnisse der Mitarbeiter achten, anstatt auf den maximalen Erfolg zu streben.
Bellarettich · 16:47 · Antworten ·
Eben! Und ab nächster Saison sollte dem Nutzvieh auch Werbung auf die Stirn gemalt werden, um noch weitere Einnahmen generieren zu können! Denn das macht Fußball aus 🥹
Sweeney · 17:05 · Antworten ·
Deine emotionale Meinung ist dort einfach fehl am Platz, genauso wie die Kritik. Es ist nun mal wichtiger, dass der Verein erfolgreich ist, anstatt ein einzelner sein Jubiläumsspiel bekommt. Das darf man irgendwann, wenn man älter geworden ist, auch einfach mal einsehen.
Sweeney · 17:09 · Antworten ·
Deine völlige Übertreibung, wird sowieso nur von Menschen benutzt, die sich nicht rational über gewisse Themen austauschen können.
DonCarlos · 17:22 · Antworten ·
die Saison für den BVB ist durch. Platz 2 gesichert. Genau aus dem Grund wurde auch ein Kehl genau jetzt abgesägt, weil man schon mit einem Auge auf die nächste Saison schaut. Einen Brandt hätte man locker in die Startelf integrieren können ohne Leistungsverlust. Deine Argumente greifen da überhaupt nicht. die Punkteprämie liegt gerade Mal bei irgendwas zwischen 8-11k. Einen auf Wirtschaftsexperte zu machen ist in diesem Zusammenhang absolut lachhaft. so eine scheiße hab ich damals nicht mal im ersten Semester gehört.
Sweeney · 18:14 · Antworten ·
Es sind 8 Punkte Vorsprung und du bist der Meinung, dass man die nicht einholen kann? Der Trainer will sicherlich nicht die letzten Spiele hergeben, weil er sonst sofort wieder in der Kritik steht und seinen Job riskiert. Dortmund ist eine Aktiengesellschaft, das vergisst du komplett und sie können sich nicht leisten, ihre Aktionäre zum Ende der Saison mit Niederlagen zu vertrösten. Solltest du jemals im Bereich Wirtschaft studiert haben, solltest du dich dringend um einen Job bemühen.
Bellarettich · 20:22 · Antworten ·
Hilfe 😂😂
RollsReus09 · 14:57 · Antworten ·
Kovac ist so ein Clown und ein Möchtegern Maincharakter. Geht gar nicht sowas
Jizznik Asllani · 14:59 · Antworten ·
Er wollte ihm halt die Einsatzprämie gönnen...Macht man so wenn dein verdienter Spieler Jubiläum hat. Geschenk quasi. Ihr seid alle verzogen und habt keine Manieren. Ditt macht man so!
RollsReus09 · 15:09 · Antworten ·
Klar, weil ohne die Prämie würde er ja verhungern...
Steeler · 15:09 · Antworten ·
Macht man nicht! Als ob er die Prämie nötig hätte. Man will in seinem Jubiläumsspiel in positiver Erinnerung bleiben und alles geben. Diese Möglichkeit hat Herr Kovac ihm genommen. Du hast nie Fussball gespielt.
Jizznik Asllani · 15:14 · Antworten ·
Ditt macht man so! Der Kovac hat ihm sein Jubiäumsessen im 3- Sterne Restaurant ermöglicht OHNE dass er davor noch duschen hätte gehen müssen, sondern gleich nach Abpfiff ins Restaurant. GIG!
Hottinho6 · 20:11 · Antworten ·
Wie hier alle wissen, wie Julian Brandt fühlt...
Steeler · 14:44 · Antworten ·
Absolut Respektlos. Hat überhaupt keinen Sinn gehabt Brandt noch zu bringen. Dann doch lieber gegen Stuttgart von Anfang an.
Tombisch OF · 14:53 · Antworten ·
Das waren immerhin 17 Kickbase Punkte!
Jizznik Asllani · 14:59 · Antworten ·
Er wollte ihm halt die Einsatzprämie gönnen...Macht man so wenn dein verdienter Spieler Jubiläum hat. Geschenk quasi. Ihr seid alle verzogen und habt keine Manieren. Ditt macht man so!
Steeler · 15:03 · Antworten ·
Macht man nicht! Als ob er die Prämie nötig hätte. Man will in seinem Jubiläumsspiel in positiver Erinnerung bleiben und alles geben. Diese Möglichkeit hat Herr Kovac ihm genommen. Du hast nie Fussball gespielt.
Jizznik Asllani · 15:14 · Antworten ·
Ditt macht man so! Der Kovac hat ihm sein Jubiäumsessen im 3- Sterne Restaurant ermöglicht OHNE dass er davor noch duschen hätte gehen müssen, sondern gleich nach Abpfiff ins Restaurant. GIG!
Dr. Mario Theissen · 14:32 · Antworten ·
Ole Book, riecht nach Asllani zum BVB :D
Glassnake · 14:28 · Antworten ·
Leck Eier
speckritter · 14:22 · Antworten ·
Finde ich korrekt von Kovac, hier mehr auf den Spielverlauf und weniger auf ein persönliches Jubiläum zu achten
Ron Weasley · 14:29 · Antworten ·
Dann bringt man ihn aber gar nicht und lässt ihn nächstes Mal von Anfang an spielen. Verständlich vom Spiel her, respektlos ist es trotzdem!
harne_einrichson · 14:52 · Antworten ·
Kein Spieler steht über dem Team, erst recht wenn die Leistung auch einfach nicht passt
· 17:00 · Antworten ·
[Kommentar gelöscht]