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Lob und Hausaufgaben für Sieb

20.03.2026 - 15:45 | Gemeldet von: Lukas Heyer | Autor: Lukas Heyer

Armindo Sieb konnte im Conference-League-Rückspiel gegen Sigma Olmütz Eigenwerbung betreiben. Nach seinem Treffer beim 2:0-Sieg, der den Mainzern den Einzug in die nächste Runde sicherte, erhielt der Angreifer ein Lob von Trainer Urs Fischer. „Das, was ich in den 10, 15 Minuten von ihm gesehen habe, war genau das, was ich sehen will von einem Spieler“, so der Coach über den Kurzauftritt.

Besonders Siebs Bereitschaft, sich defensiv aufzureiben und als zweite Spitze das Pressing auszulösen, hob Fischer positiv hervor. Der 23-Jährige suchte konsequent die Wege in die Tiefe. Dennoch sieht der Trainer weiterhin Verbesserungspotenzial, um eine dauerhaft größere Rolle im Mainzer Angriffsspiel einzunehmen.

Luft nach oben bei der Spielfortsetzung


Trotz der Torgefährlichkeit mangelt es dem Offensivmann laut Fischer gelegentlich noch an der nötigen Genauigkeit. „Er hat eine Qualität, ist manchmal aber noch zu unpräzise. Daran muss er arbeiten“, erklärte der Schweizer deutlich. Auch bei der Spielfortsetzung habe Sieb noch „Luft nach oben“, wobei der Spieler selbst um diese Defizite wisse.

Durch den langfristigen Ausfall von Silas Katompa-Mvumpa (Schien- und Wadenbeinbruch) bieten sich für Sieb in den kommenden Wochen vermehrt Chancen auf Einsatzzeiten. Da Fischer weiterhin an seinem System mit zwei Spitzen festhalten will, bleibt er neben Nelson Weiper ein Konkurrent für die zunächst in der Spitze gesetzten Phillip Tietz und Sheraldo Becker.

Quelle: Pressekonferenz

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