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HSV hofft rund um Länderspie­le auf Ca­pal­do-Rückkehr

19.03.2026 - 15:45 | Gemeldet von: Kristian Dordevic | Autor: Kristian Dordevic

Merlin Polzin hat am Donnerstag bestätigt, dass Nicolás Capaldo auch für den kommenden Bundesliga-Spieltag keine Option darstellt. Gleichzeitig brachte der Trainer des Hamburger SV die Hoffnung zum Ausdruck, innerhalb der folgenden zwei Wochen wieder auf seinen Leistungsträger zurückgreifen zu können.
 
Für das anstehende Auswärtsspiel bei Borussia Dortmund (Samstag, 18:30 Uhr) fällt Capaldo zunächst mal noch verletzungsbedingt aus. Seit zweieinhalb Wochen hat er Probleme im Bauchmuskelbereich. Nach „erst sehr positiven Verlauf“ habe der Argentinier wieder etwas gespürt, führte Polzin auf der Spieltagspressekonferenz aus.
 
Wie schon durchgesickert ist, wird sich Capaldo weiteren Untersuchungen unterziehen. Etwas Zeit verschafft ihm die Bundesliga-Unterbrechung Ende März, wenn die Nationalteams zum ersten Mal im neuen Jahr im Einsatz sind. „Wir hoffen, dass er rund um die Länderspielpause wieder eingreifen kann“, teilte Polzin mit.
 
Bei Hamburgs Heimspiel gegen den FC Augsburg (4. April) könnte demnach ein Capaldo-Comeback infrage kommen.

Personal-Update vor BVB: Nur die bekannten Ausfälle


Am kommenden Wochenende muss die Lücke, die er hinterlässt, anders gefüllt werden. Der HSV-Coach machte deutlich, dass der Wegfall des Defensivspezialisten nicht eins zu eins ersetzt werden kann. Capaldo bringe mit Energie und Unberechenbarkeit eine Dynamik ins Spiel, aus der sehr viel entstehen kann. Seine Abwehrkollegen hätten „andere Kernkompetenzen“, um das Spiel zu bereichern.
 
Als Beispiel führte er Warmed Omari an. „Wir haben heute noch mal die eine andere Szene von Warmed gesehen. Die Linien überwindenden Pässe sind für unser Spiel genauso wichtig wie Dinge, die eher Capi auszeichnen“, schilderte Polzin seine jüngsten Eindrücke.
 
Auch wenn er Capaldo schmerzlich vermissen dürfte, ist es um die Personalsituation ansonsten gut bestellt. Außer den zuletzt schon verletzten Bakery Jatta, Yussuf Poulsen und Alexander Røssing-Lelesiit gibt es keine Probleme: „Der Rest steht zur Verfügung“, versicherte Polzin.

Quelle: Pressekonferenz

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