Thioune rechnet mit Malatini-Ausfall gegen Wolfsburg
Die Personalsorgen beim SV Werder Bremen bleiben groß – und auch Julián Malatini könnte vorerst ausfallen. Der 24-jährige Innenverteidiger zog sich bei der 0:2-Niederlage gegen den 1. FSV Mainz 05 eine Verletzung zu und steht für das kommende Bundesliga-Spiel gegen den VfL Wolfsburg voraussichtlich nicht zur Verfügung.
Trainer Daniel Thioune deutete laut einem Bericht der DeichStube an, dass Malatini wohl pausieren muss. „Bei ihm wird es gegen Wolfsburg wahrscheinlich ein Ausfall sein“, erklärte der Coach nach der Partie mit Blick auf die Sprunggelenksprobleme des Abwehrmannes.
Damit verschärft sich die ohnehin angespannte Personallage in der Bremer Defensive weiter. Bereits zuvor hatten mehrere Ausfälle dafür gesorgt, dass Thioune regelmäßig improvisieren muss. Gegen Mainz stand mit Mick Schmetgens sogar der siebte Innenverteidiger der laufenden Saison nach Einwechslung für Malatini auf dem Platz.
Werder kämpft mit zahlreichen Ausfällen
Die Ausfallliste im Kader bleibt entsprechend lang. Neben Malatini fehlen unter anderem auch Senne Lynen mit Adduktorenproblemen sowie Niklas Stark, der weiterhin mit Hüftbeschwerden zu kämpfen hat. Amos Pieper arbeitet nach einer Risswunde am Knie ebenfalls noch an seinem Comeback, könnte gegen die Wölfe aber wieder dabei sein.
Thioune sieht die Situation pragmatisch. Im Fußball müsse man solche Phasen einkalkulieren und auffangen können. Zwar seien die zahlreichen Verletzungen spürbar, doch die vorhandenen Alternativen hätten bereits gezeigt, dass sie Verantwortung übernehmen können.
Ob sich die Lage in den kommenden Tagen etwas entspannt, bleibt abzuwarten. Der Trainer kündigte an, sich zunächst erneut mit der medizinischen Abteilung abzustimmen, um die personellen Möglichkeiten für die bevorstehende Trainingswoche zu klären.
Kommentare
KommentierenMuffelkopf11 · 16.03.26 · Antworten ·
Meint ihr Schmetgens könnte nochmal eine Option sein?
Vamos Pieper · 16.03.26 · Antworten ·
Saisonaus laut Werder WhatsApp Channel, „Riss des Syndesmosebandes“.