„Herzstück“ Zentrale: Polanski setzt auf Stabilität
Borussia Mönchengladbach setzt aktuell bewusst auf Kontinuität im Zentrum. Beim 2:0-Erfolg gegen den FC St. Pauli vertraute Cheftrainer Eugen Polanski erneut auf eine stabile Achse aus Innenverteidigung und Doppelsechs.
Unter anderem setzt er Philipp Sander weiterhin in einer eher ungewohnten Rolle ein. Der eigentlich im defensiven Mittelfeld beheimatete 28-Jährige agiert häufig in der Abwehrreihe und bildet dort gemeinsam mit Kevin Diks und Nico Elvedi den defensiven Kern.
Im Mittelfeld davor hat sich eine andere Konstellation etabliert: Kevin Stöger und Yannik Engelhardt übernahmen zuletzt die Aufgaben auf der Doppelsechs, weil Rocco Reitz gesperrt fehlte. Eine Woche davor ereilte dieses Schicksal Engelhardt, sodass Stöger und Reitz nebeneinander agierten. Und wiederum davor agierten alle drei zusammen im Zentrum, was nun durch die Rückkehr des Kapitäns wieder in Betracht kommt.
Polanski erklärte nach der Partie gegen St. Pauli, dass diese Besetzung derzeit vor allem für Stabilität sorgt. „Bei der Doppelsechs hat es sich schnell herauskristallisiert, dass Stöger und Engelhardt uns gerade extrem viel Sicherheit geben, mit, aber auch gegen den Ball“, sagte der Coach auf der Pressekonferenz.
Das Herzstück der Mannschaft
Zwar sei es grundsätzlich eine Option, Sander wieder ins Mittelfeld vorzuziehen, aktuell gebe es jedoch wenig Anlass für Veränderungen. „Sie (Stöger und Engelhardt) haben es sich verdient, genau wie hinten Philipp, Kevin Diks und Nico Elvedi“, so Polanski weiter.
Die zentrale Achse bezeichnete der Trainer als entscheidend für das gesamte Mannschaftsgefüge. „Das ist ja ein wenig das Herzstück, die Zentrale. Wenn diese fünf Positionen stabil sind, tut sich die Mannschaft leichter.“
Alternativen in der Hinterhand
Gleichzeitig betonte Polanski, dass er auf mehreren Positionen weitere Optionen habe. „Wenn wir wechseln wollen, weiß ich, dass Fabio Chiarodia oder Marvin Friedrich reinkommen können. Ihnen vertraue ich“, erklärte der Gladbach-Coach.
Aktuell spricht aus seiner Sicht jedoch vieles dafür, an der eingespielten Formation festzuhalten. Die aktuelle Besetzung gebe der Mannschaft „extrem viel Sicherheit“, weshalb die Entscheidungen derzeit bewusst zugunsten dieser zentralen Achse ausfallen.
Kommentare
Kommentierentrampolin79 · 16.03.26 · Antworten ·
So ein ausgefuchster Typ, liegt sicherlich an seinen taktischen Überlegungen, dass sie siegreich waren (die, die es nicht gesehen haben: das war ein grottenschlechter Kick). Das einzige was den hoffentlich stattfindenden Aufwärtstrend bewirkt sind die kommenden Spielpaarungen, mit Polanski selbst hat man kein Upgrade zu Seoane geschaffen.
Don Rollo der Vierte · 16.03.26 · Antworten ·
Engelhardt somit gesetzt?
WladWN · 16.03.26 · Antworten ·
Stögi wieder Bochum vibes