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Si­las-Ver­let­zung: Welche Alternative sieht Fischer?

13.03.2026 - 18:02 | Gemeldet von: LigaInsider | Autor: LigaInsider

Der 1. FSV Mainz 05 muss nach der schweren Verletzung von Silas Katompa-Mvumpa besonders mit Blick auf die Conference League einen offensiven Verlust hinnehmen. Trainer Urs Fischer sieht in Armindo Sieb den Spielertypen, der den speziellen Qualitäten des Kongolesen am ehesten nahe kommen kann – insbesondere das Überwinden von Gegnern im direkten Duell.
 
„Wir haben mit Armindo Sieb einen ähnlichen Spieler“, erklärte Fischer vor dem Bundesliga-Spiel beim SV Werder Bremen. Zwar habe Sieb zuletzt wenig Spielzeit gesammelt, doch der Coach schätzt dessen Mut: „Er traut sich zu, ein Eins-gegen-eins zu absolvieren. Er hat eine gewisse Geschwindigkeit und einen enormen Antritt auf den ersten Metern.“
 

Becker kann sich unter der Woche ausruhen


Sheraldo Becker, der zuletzt durchgehend ein enges Rennen mit Silas um einen Startelfplatz führte, gilt in der Bundesliga nun als gesetzt. Fischer weist auf einen taktischen Unterschied zwischen ihm und Sieb hin: „Sheraldo sucht eher den Raum und nicht das direkte Eins-gegen-eins.“
 
Mit Blick auf die Conference League gibt es jedoch ein formales Problem: Becker ist für die nicht gemeldet und kann trotz der Verletzung von Silas jetzt nicht nachnominiert werden. Beim extrem schnellen Angreifer gibt es weiterhin den vollen Fokus auf das deutsche Oberhaus.
 
Im Rückspiel gegen Olmütz wird die Verantwortung also definitiv auf anderen Schultern wie denen von Sieb liegen müssen, was aber auch Einsatzminuten in der Bundesliga bedeuten könnte, um in den Rhythmus zu kommen.
 
Neben Sieb rückt auch Nelson Weiper nach ordentlichen Joker-Einsätzen stärker in den Fokus. Fischer betonte, dass beide bereit seien: „Ich wechsle keinen Spieler ein, der nicht bereit ist. Die Jungs müssen unter der Woche schon das ein oder andere richtig machen.“

Quelle: Pressekonferenz

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