Baumgart ordnet Nsokis Aufschwung ein
Beim 1. FC Union Berlin hat sich Stanley Nsoki zuletzt in der Innenverteidigung festgespielt. Der Abwehrspieler stand fünfmal in Folge in der Startelf und dürfte auch im Heimspiel gegen den SV Werder Bremen (Sonntag, 17:30 Uhr) wieder von Beginn an auflaufen.
Dass Nsoki derzeit regelmäßig beginnt, hängt auch mit der Personalsituation in der Defensive zusammen: Diogo Leite fällt seit Ende Januar mit einer Oberschenkelverletzung aus. Dadurch rückte Nsoki verstärkt in den Fokus – und nutzt seine Chance bislang.
Trainer Steffen Baumgart ordnete die Entwicklung des Verteidigers auf der Pressekonferenz am Freitag dennoch mit Bedacht ein. Nsoki habe in den vergangenen Jahren immer wieder mit Verletzungen zu kämpfen gehabt und nur unregelmäßig gespielt. „Wenn du lange raus bist und wenig Spielpraxis hast, musst du dich wieder reinarbeiten“, erklärte Baumgart.
Entwicklung trotz schwieriger Phase
Der Coach sieht beim Innenverteidiger bereits mehrere positive Aspekte – insbesondere seine Robustheit und Geschwindigkeit. Gleichzeitig betonte Baumgart, dass der Prozess noch nicht abgeschlossen sei: „Er macht viele Sachen gut, aber gehen Sie mal davon aus, dass ich auch viele Dinge sehe, die mir nicht gefallen.“
Statistisch kann sich Nsoki in dieser Saison dennoch sehen lassen: Der Verteidiger gewinnt 66 Prozent seiner Zweikämpfe sowie 75 Prozent seiner Luftduelle in der Bundesliga. Für Baumgart ist klar, dass der 26-Jährige der Mannschaft bereits viel gibt – auch wenn die Entwicklung aus seiner Sicht noch am Anfang steht.
Kommentare
KommentierenJürgen Flop · 07.03.26 · Antworten ·
Für die 1 Mio, die er mich gekostet hat, sehe ich schon ziemlich viele Dinge, die mir gut gefallen.