„Grenzwertig“: Kwasniok zieht bei Martel Notbremse
Es hat durchaus überraschend angemutet, dass für Eric Martel im Spiel gegen den FC Augsburg schon zur Pause Schluss war. Nicht nur war das Zwischenergebnis aus Sicht der Gäste vom 1. FC Köln noch passabel (0:0), der 23-Jährige hatte zudem die beste Chance seines Teams. Jedoch fürchtete Trainer Lukas Kwasniok im weiteren Spielverlauf eine Unterzahl wegen Martel.
Der hatte in Durchgang eins eine Gelbe Karte kassiert, die aus Sicht von Kwasniok „grenzwertig“ gewesen sei, wie er im Anschluss an die 0:2-Niederlage verriet. Grenzwertig in dem Sinne, dass die Aktion härter hätte bestraft werden können. Kölns Coach sprach von „Glück, dass Eric mit einer Gelben Karte auf dem Platz bleiben durfte.“
Dass Martel dann doch früh rausmusste, war laut Kwasniok eine Sicherheitsmaßnahme und demnach nicht spieltaktisch oder leistungsbedingt. Schließlich sei es sogar der Mittelfeldspieler gewesen, der nach einer Ecke „unsere beste Torabschlussaktion“ hatte. Das Spiel vollzählig zu Ende zu bringen, überwog letztlich jedoch offenbar in der Abwägung.
Wenn Köln am nächsten Spieltag auf Borussia Dortmund trifft, kann Kwasniok zumindest wieder mit einem unbelasteten Martel planen.
Kommentare
KommentierenAuã Santos · 28.02.26 · Antworten ·
Der Effzeh sollte bei dem Selbstdarsteller Kwasni Yok auch die Notbremse ziehen
Hottinho6 · 28.02.26 · Antworten ·
Ich würde ja sagen, der holt das Beste aus der Mannschaft raus. Weiß gar nicht, was die Leute von nem Aufsteiger erwarten.
Der_der_alles_weiß · 28.02.26 · Antworten ·
Find ich cool, dass ein Trainer vom eigenen Verein das so ehrlich bewertet.