Katterbachs Geduldsspiel beim HSV
Für Noah Katterbach bleibt die sportliche Situation beim Hamburger SV festgefahren. Der 24-jährige Linksverteidiger besitzt zwar noch einen Vertrag bis 2027, spielt im sportlichen Alltag jedoch kaum eine Rolle.
Im Winter strebte Katterbach einen Wechsel an. Eintracht Braunschweig zeigte konkretes Interesse, doch der Transfer kam nicht zustande. Hintergrund: Nach der geplatzten Verpflichtung von Almugera Kabar und der Leihe von Aboubaka Soumahoro wollte der HSV Katterbach zumindest als Kader-Absicherung behalten. Für den Spieler selbst bedeutete das: Verbleib trotz fehlender Perspektive.
Die Einsatzbilanz ist ernüchternd. Lediglich einmal stand Katterbach in dieser Saison im Bundesliga-Kader, kam beim 0:5 in München jedoch nicht zum Einsatz. Ansonsten blieb nur der Platz auf der Tribüne.
Katterbach übt sich professionell in Geduld
Cheftrainer Merlin Polzin sprach von einer „nicht einfachen Situation“ im Winter. Katterbach habe klar hinterlegt, mehr spielen zu wollen, was beim HSV jedoch „nicht gegeben“ gewesen sei. In der Hierarchie rangiert der Linksfuß hinter Miro Muheim, Bakery Jatta, William Mikelbrencis und Giorgi Gocholeishvili.
Polzin betont dennoch Katterbachs professionelle Haltung. Er arbeite „bis zum Limit“, ordne sich unter und versuche, sich im Training aufzudrängen. Eine konkrete Perspektive auf Spielzeit bleibt jedoch vage. Der Coach hält fest: Wenn man ihn brauche, werde er da sein.
Für Katterbach bedeutet das aktuell vor allem Geduld – und die Hoffnung, dass sich seine sportliche Situation mittelfristig wieder verändert.
Kommentare
KommentierenPaulie Walnuts · 13:25 · Antworten ·
Wie schnell es bei Polzin gehen kann, sieht man ja an Jatta. Aber offenbar ist er wirklich chancenlos. Muheim steht bei 4 Gelben, wenn er aussetzen muss, wird wohl eher Mikelbrencis für ihn spielen (oder man verschiebt Toru). Schade, man hätte ihn ausleihen sollen, sein letztes Spiel hat er 2024 gemacht.
Der Ballschubser · 13:20 · Antworten ·
Guter Junge, schade das der HSV ihn so bunkert
Werner_Lorant · 13:32 · Antworten ·
Schade, dass er nicht gehen will. Der HSV hat ihm gesagt, dass er wenig Chancen hat und dennoch wollte er bleiben. Von bunkern kann man da nicht reden.
EinName · 14:18 · Antworten ·
hast du den Artikel überhaupt gelesen?
Werner_Lorant · 14:41 · Antworten ·
Es gab vorher zahlreiche Versuche und er stand immer wieder zum Verkauf. Wollte sich durchbeißen und mehr Spielzeit. Dass der HSV ihn jetzt aufgrund geplatzer Transfers und dem Verleih Soumahoros halten "muss", um die Breite zu bewahren ist kein "bunkern". Er hat schließlich Vertrag und ist Spieler des HSVs. Um zu spielen muss man dann auch mal liefern
neB · 13:14 · Antworten ·
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yan diamant · 13:38 · Antworten ·
ja man