Milošević mit Bewerbungsschreiben für Thioune
Jovan Milošević macht beim SV Werder Bremen mit Leistung auf sich aufmerksam – und das vor allem in der Rolle, die Coach Daniel Thioune laut Angaben der DeichStube klar umrissen hat: „Die des Torschützen im besten Fall.“ Genau darin liege „seine höchste Qualität“, die der 20-Jährige zuletzt eindrucksvoll unter Beweis stellte.
Nach seinem zweiten Jokertor wird die Diskussion um mehr Spielzeit lauter. Zwischen Trainer und Spieler gebe es dabei keinerlei Spannungen. „Da steht nichts zwischen mir und Jovan“, betonte Thioune. Vielmehr habe er das Gefühl gehabt, „dass er ein Stück weit mehr Unbekümmertheit hat als alle anderen“. Zuletzt habe der Matchplan allerdings nicht immer für einen frühen Einsatz gesprochen.
Gegen St. Pauli setzte Thioune zunächst auf Marco Grüll, um „mit der Verlässlichkeit gegen den Ball zu arbeiten“ und den Gegner besser zu kontrollieren. „Da war es keine falsche Entscheidung“, stellte der Coach klar. Gleichzeitig sei es in der Folge „eine deutlich bessere Entscheidung für die Mannschaft, Milošević auf den Platz zu bringen“.
Der Angreifer habe verstanden, worauf es ankommt: „Er muss ein Stück weit geduldig sein und dann zeigen, dass die Entscheidung falsch ist, ihn zu lange draußen zu lassen.“ Genau das sei ihm gelungen. „Sein Wink war gut. Es war das zweite Jokertor und er war nach der Einwechslung sofort da. Besser kann man kein Bewerbungsschreiben abgeben.“
Vor dem enorm wichtigen Spiel gegen den 1. FC Heidenheim im Kampf um den Klassenerhalt dürfte Milošević damit ernsthaft ein Kandidat für die Startelf sein. Seine Argumente hat er geliefert.
Kommentare
KommentierenPhilip Hopf · 24.02.26 · Antworten ·
Ich würde lieber noch ein bisschen warten, damit er die eingespielten Abläufe a la prime Barcelona besser verinnerlichen kann!
Bernhard Winkler · 24.02.26 · Antworten ·
Es könnte so einfach sein: Sugawara - Stark - Friedl - Schmidt --------------------Lynen ------------Stage--------Puertas Schmid------Milosevic-----Mbangula
Da Mirschteda Dane · 24.02.26 · Antworten ·
Genau so und nicht anders👍🏻
just_do_it · 09:11 · Antworten ·
Aber halt mit Coulibaly statt stark nach Comeback . Er ist fussballerisch jetzt schon besser als Stark, defensiv fast so gut wie er aber ist halt 5x so viel Wert wie Stark und wird bei Abstieg finanziell zumindest etwas ausgleichen
Bernhard Winkler · 24.02.26 · Antworten ·
der neue Trainer macht einfach die selben dummen sachen wie sein Vorgänger. Wow. Mittlerweile weiß jeder hier im Forum, dass Sie 4er-Kette spielen sollten und er einfach Mbanbula und Milosevic von der Leine lassen soll ohne Sie an Ihrer Defensivarbeit zu messen. Eine Achse aus Friedl, Stark und vorne dran Lynnen als 6er sind durchaus auch in der Lage den Laden zusammenhalten, wenn Mbangula mal nicht wie ein Maldini verteidigen muss.
GOAT Schipplock · 24.02.26 · Antworten ·
Finde es extrem hart auf irgendeinen Trainer zu gehen. Das Problem in Bremen hat einen Namen und heißt Fritz... Der hat jetzt schon 2 Mal ohne Not den Trainer entlassen, was es bei Bremen eigentlich noch nie gab, denn man hat es immer versucht bis es wirklich nicht mehr ging. Dazu ist er einer der wenigen Manager bei Werder die mehr ausgeben durften als sie einnehmen mussten und hat dann echt miese Transfers gemacht. Finde 5er oder 4er Kette sind ja bisschen in die Jahre gekommen. Es wird ja heute häufig viel variabler gespielt.
Doubleu93 · 24.02.26 · Antworten ·
Klingt gut. Sehe ihn schon bald auf der Holding 6, wo er gemeinsam mit den beiden AVs Njinmah und Mbangula super Arbeit gegen den Ball leisten kann.
Lincoln_10 · 24.02.26 · Antworten ·
Also wenn ich anfange eine Entscheidung für einen Stürmer zu treffen weil er besser "gegen den Ball arbeitet" vor einem Match up gegen St. Pauli dann weiß ich auch nicht mehr. Komplette Bankrotterklärung für jede Idee aktiv Fußball spielen zu wollen.
Torge · 24.02.26 · Antworten ·
Alles > 30.punkte sind super. Mehr erwarte ich nicht
Eine Nachricht vom Schwein · 24.02.26 · Antworten ·
Sehr geehrter Herr Thioune, in den vergangenen Wochen habe ich die Rolle übernommen, die Sie klar definiert haben: der Torschütze zu sein, wenn sich die Gelegenheit bietet. Mit meinen beiden Jokertoren konnte ich unter Beweis stellen, dass genau dort meine größte Stärke liegt – im unmittelbaren Einfluss auf das Spiel durch Tore. Mir ist bewusst, dass taktische Überlegungen und Matchpläne Entscheidungen erfordern, die nicht immer für einen frühen Einsatz sprechen. Gleichzeitig sehe ich es als meine Aufgabe an, geduldig zu bleiben und im entscheidenden Moment Argumente auf dem Platz zu liefern. Nach meinen Einwechslungen war ich sofort präsent, habe Verantwortung übernommen und konnte der Mannschaft direkt helfen. Ich verstehe die Anforderungen an unsere Offensive – Intensität gegen den Ball, Disziplin im Positionsspiel und Effizienz im Abschluss. In allen Bereichen arbeite ich konsequent daran, mich weiterzuentwickeln und noch verlässlicher zu werden. Mein Anspruch ist es, nicht nur als Joker, sondern auch von Beginn an Wirkung zu entfalten. Vor den kommenden, richtungsweisenden Spielen bin ich überzeugt, der Mannschaft auch in der Startelf helfen zu können – mit Entschlossenheit, Unbekümmertheit und dem klaren Fokus auf Tore. Mit freundlichen Grüßen Jovan Milošević
Lincoln_10 · 24.02.26 · Antworten ·
Schlag die Trommel blast das Horn!
SSJTrunks · 24.02.26 · Antworten ·
Und rein in die s11 brate!