Baums Abwehr-Puzzle mit fünf Optionen
Die Dreierkette des FC Augsburg ist trotz der Ausfälle von zwei Stammkräften aktuell immer noch stark besetzt. Dieser Umstand stellt Manuel Baum vor eine komfortable, aber knifflige Aufgabe. Vor dem Auswärtsspiel beim VfL Wolfsburg (Samstag, 15:30 Uhr) ordnete der Cheftrainer die personelle Lage in der Defensive ein.
Beim 1:0-Erfolg gegen Heidenheim liefen zuletzt Keven Schlotterbeck, Noahkai Banks und Cédric Zesiger auf. Arthur Chaves hatte in der Trainingswoche zuvor nur reduziert gearbeitet und saß auf der Bank – offenbar hatte das einen körperlichen Hintergrund.
Nun ist jedoch auch der Neuzugang wieder voll belastbar. „Ja, er ist wiederhergestellt“, stellte Baum klar und betonte zugleich: „Wir haben aus Trainersicht die Qual der Wahl.“
Schlotterbeck gegenwärtig der Abwehrboss
Bekanntlich stehen Jeffrey Gouweleeuw und Chrislain Matsima, die bei entsprechender Fitness zum Stammpersonal zählen, verletzungsbedingt nicht zur Verfügung. Dennoch bleiben fünf ernsthafte Optionen für die Abwehrkette.
Mit Chaves und Banks auf der rechten Seite sowie Zesiger und Schlotterbeck links – „beziehungsweise Schlotti in der Mitte“ – stehen Baum mehrere teils gleichwertige Möglichkeiten zur Verfügung. „Es sind unterschiedliche Typen“, erklärte der Coach aber.
„Es kann durchaus sein, dass Arthur wieder beginnt, oder Noki, oder Zesi“, verdeutlichte er, dass alle Szenarien denkbar sind, „es kommt auf den Gegner an.“ Schlotterbeck darf aus dieser Gruppe derzeit allerdings als gesetzt betrachtet werden, ohne dass der FCA-Coach es explizit ausspricht.
Keitel nicht zu vergessen: Puzzle mit unterschiedlichen Profilen
Neben dem Trio brachte Baum auch Yannik Keitel ins Spiel. Der etatmäßige Mittelfeldspieler sei „wieder voll drin“ und bringe eine „ganz spannende Interpretation der zentralen Rolle in der Dreierkette“ mit. Keitel könne im Spielverlauf immer wieder auf die Sechserposition vorschieben – ein zusätzlicher taktischer Hebel.
Ungeachtet der Vielfalt ist es ein Anliegen von Baum, nicht ständig umzubauen. „Es ist tatsächlich immer ein Puzzle. Trotzdem bin ich jemand, der nicht gerne immer die Dreierkette wechselt. Die muss sich halt einspielen“, räumte er ein.
Unter der Woche gehe es daher stets um das Abwägen: Was passt zum Gegner und wie lässt sich gleichzeitig Konstanz in die Abläufe bringen? Jetzt muss sich zeigen, ob Baum die zuletzt verwendete Variante beisammen lassen möchte, damit sich die Abstimmung verfeinert oder ob er nicht doch eine andere Konstellation als vorzugswürdig ansieht – die dann womöglich ihrerseits fürs Erste das Vertrauen genießt, solange die Ergebnisse stimmen.
Kommentare
KommentierenKickers VL · 19:04 · Antworten ·
Banks S11?
Eywa · 18:05 · Antworten ·
Giannoulis oder Jenz?
tobi · 18:02 · Antworten ·
Sehe tatsächlich Zesiger als Linksfuß, Schlotte Mitte und Banks Rechtsfuß am wahrscheinlichsten und wenn sie so in Heidenheim gewonnen haben, wird sich daran nichts ändern denke ich.
Gugel · 18:29 · Antworten ·
Zu Null gewonnen ☝🏼
Rudi Völler (Tante Käthe) · 18:56 · Antworten ·
Gegen Heidenheim zu 0, lange geschwommen also da würde ich mir nichts drauf einbilden
Gugel · 19:10 · Antworten ·
Lass mich doch träumen. War ne harte Woche.
Kompany · 19:36 · Antworten ·
Chaves wird wieder reinrotieren.
Gugel · 18:00 · Antworten ·
Stellt ihr Zesiger oder rotiert er wieder raus?
Nutzer gelöscht · 17:33 · Antworten ·
Gab es etwas zu Ribeiro?
YB11 · 17:28 · Antworten ·
Schlotti also gesetzt, Banks aber auch recht sicher oder?
Dickbase123 · 17:30 · Antworten ·
Schlotte hald der aller gesetzteste aber denke Banks auch, macht seinen Job
ekhymosis · 17:37 · Antworten ·
Hald, stobb 🖐
Gugel · 18:03 · Antworten ·
Halden oder verkaufen