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HSV sieht sich für Sam­bi-Ausfall gut gerüstet

12.02.2026 - 20:05 | Gemeldet von: Kristian Dordevic | Autor: LigaInsider

Der Hamburger SV muss bekanntlich vorerst ohne Sambi Lokonga planen. Erwartungsgemäß stellte sich auf der Pressekonferenz vor dem Heimspiel gegen den 1. FC Union Berlin entsprechend die Frage, wie der Ausfall des zentralen Mittelfeldspielers, der bislang gesetzt im System der Rothosen war, aufgefangen werden kann.
 
Loïc Favé verwies dabei auf die in den vergangenen Wochen gewachsene Flexibilität im Spiel der Hamburger. „Es war unser Ziel, für die Rückrunde vorne flexibler in allem zu sein“, erklärte der Co-Trainer, der momentan Chefcoach Merlin Polzin (krank) vertritt. Zuletzt habe man mit drei Mittelfeldspielern und zwei Stürmern agiert, zuvor häufiger mit einer Doppelsechs. Diese Variabilität eröffne unterschiedliche Lösungsansätze.
 

Vieira ist der Mann für die offensiven Impulse


Favé betonte, dass die Anpassungen nicht nur über klassische Mittelfeldspieler erfolgen müssten. Auch Akteure aus der Defensive könnten situativ ins Zentrum einrücken. „Spieler von hinten, die ihre Position gerne mal verlassen – wie Nicolás Capaldo oder Daniel Elfadli, die auch gelernte Zentrumsspieler sind“, nannte er als Beispiele. Das ermögliche es, „je nach Spielphase Einfluss zu nehmen und etwas zu verändern“.
 
Eine Option als Eins-zu-eins-Ersatz ist Fábio Vieira. Der Offensivmann habe bereits „einige Spiele auf dieser Position neben Nicolai Remberg gestaltet“, zuletzt auch gegen Borussia Mönchengladbach, als der HSV viele gute Momente rund um den Strafraum kreiert habe. „Es ist eine Position, die ihm sehr liegt“, so Favé. Mit ausreichend Offensivpower vor ihm könne Vieira zudem seine Stärken im Passspiel ausspielen und die schnellen Spieler einsetzen.
 
Womöglich ist seine kreative Qualität in Kombination mit der Qualität weiterer Offensivakteure aber auch so groß, dass Vieira vor einem defensiv gestalteten Mittelfeldzentrum bestehend aus Nicolai Remberg und Nicolás Capaldo agiert. Es wäre eine weitere Variante, wie Capaldo nach abgesessener Sperre integriert werden kann, ohne einen anderen Leistungsträger aus der Abwehr rauszunehmen.
 
Klar ist: Der Ausfall von Lokonga wiegt schwer. Doch die Hamburger sehen sich personell und taktisch gut aufgestellt, um auch diese Lücke zu schließen.

Quelle: Pressekonferenz

Kommentare

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Klorian Fainz · 20:29 · Antworten ·

Omari bleibt 🥰