Glatzel bleibt beim HSV weiter als Joker gefragt
Im Heimspiel des Hamburger SV gegen den 1. FC Union Berlin (Samstag, 15:30 Uhr) spricht vieles dafür, dass Robert Glatzel erneut zunächst auf der Bank Platz nehmen wird. Co-Trainer Loïc Favé, der den erkrankten Cheftrainer Merlin Polzin auf der Pressekonferenz vertrat, ließ durchblicken, dass gegen Union wohl andere Profile von Beginn an gefragt sind.
Die Berliner stünden „sehr klar für eine bestimmte Art von Fußball“, erklärte Favé. Gegen einen kompakten Gegner brauche es Geduld und Struktur, um sich Chancen zu erarbeiten. Bereits zuletzt habe man gesehen, wie sich selbst Eintracht Frankfurt damit schwergetan habe.
Zwar wird das Team laut Favé im Saisonverlauf „alle Stürmertypen“ benötigen – gerade bei vielen Strafraumsituationen komme Glatzel mit seiner Präsenz im Sechzehner besonders zur Geltung. Das HSV-Spiel basiere jedoch zunächst auf einer „defensiven, soliden und intensiven Art und Weise“, bei der andere Spieler ihre Stärken eher einbringen könnten.
Für Glatzel wäre es keine neue Situation. Der 32-Jährige nimmt in dieser Spielzeit überwiegend die Jokerrolle ein und kam bislang lediglich einmal von Beginn an zum Einsatz. Als Einwechselspieler konnte er jedoch immer wieder Impulse setzen. „Das Gute ist, dass wir in den letzten Wochen mit ein paar Finishern Jokertore beitragen konnten“, so Favé. Auch gegen Union könnte Glatzel somit erneut als späte Offensivoption gefragt sein.
Kommentare
KommentierenWeg Wouthorst · 19:18 · Antworten ·
Jaja, weiter als Joker. Wäre schön gewesen letzten Spieltag...
magnuschka · 18:51 · Antworten ·
Als späte Offensivoption ? Oder halt gar nicht. Gut möglich. Im Sommer ist er weg. 100 %. Leider.