Polanskis Abwägung: Mit Bolin zur Balance?
Bei Borussia Mönchengladbach hat Winter-Neuzugang Hugo Bolin früh Eindruck hinterlassen. Vor dem Auswärtsspiel bei Eintracht Frankfurt (Samstag, 15:30 Uhr) sprach Trainer Eugen Polanski über die Rolle des 22-Jährigen – und das damit verbundene Abwägen zwischen Startelf- und Jokereinsatz.
Beim 1:1 gegen Leverkusen, fünf Tage nach seiner Verpflichtung, brachte Bolin spürbar Belebung ins Offensivspiel. Unter anderem habe sich gezeigt, dass der Rechtslastigkeit des Spiels entgegengewirkt werden kann. In den vergangenen Wochen kamen Außenvorstöße vornehmlich über rechts zustande.
Polanski erklärte, dass das auch ein „Profilthema“ gewesen sei. Durch personelle Konstellationen – unter anderem mit eher ins Zentrum abkippenden Spielertypen (Neuhaus) – habe auf der linken Seite zuletzt die Tiefe gefehlt.
Mit Kevin Stöger, der am vergangenen Wochenende auf der halblinken Offensivposition startete, habe das schon etwas anders ausgesehen. Und mit der Einwechslung Bolins sei dann das Spiel „von rechter und linker Seite in Balance geraten“, sodass beide Flügel gleichwertiger bespielt werden konnten, urteilte Polanski.
Frische ja – aber noch keine 90 Minuten
Polanski verteilte ein „großes Kompliment ans Scouting“ und betonte, dass Bolin „viel Frische und Qualität“ mitbringe. Gleichzeitig mahnte er zur Geduld. Der Offensivmann befinde sich quasi in einer anderen Phase der Saison, weil die schwedische Liga, aus der er kommt, in einem anderen Rhythmus spielt.
Bolin habe nach Europa-League-Einsätzen und anschließender Pause nur eine kurze Vorbereitung absolviert. Selbst im Spielersatztraining nach Leverkusen habe der Schwede signalisiert, dass er diese Einheiten aktuell brauche – sie seien für ihn gewissermaßen die Vorbereitung.
„Wahrscheinlich geht es für ihn nicht 90 Minuten“, stellte Polanski klar. Daraus ergibt sich eine knifflige Entscheidung: entweder erneut ein Impuls von der Bank oder ein Startelfeinsatz mit dem Wissen, im Spielverlauf wechseln zu müssen. „Jetzt müssen wir abwägen“, so der Coach, der in beiden Szenarien zufrieden wäre, sofern Bolin „die gleiche Qualität mitbringt, die er im Training und gegen Leverkusen gezeigt hat“.
Klar ist: Der Neuzugang sorgt bereits für neuen Wind im Gladbacher Spiel. Ob von Beginn an oder als Joker – Bolin dürfte auch in Frankfurt eine Rolle spielen.
Kommentare
KommentierenneB · 18:23 · Antworten ·
Denke er wird noch ein paar Mal von der Bank kommen, aber spätestens nach dem Bayern spielt, wird er abfeuern 🔥
UdoLattek · 17:52 · Antworten ·
📈
Bob Tschigerilo · 17:45 · Antworten ·
Die beste 11 die Gladbach aktuell spielen könnte sähe so aus: TW: Nicolas RV: Castrop IV: Takai, Elvedi LV: Diks ZDM: Engelhardt, Reitz RM: Honorat ZOM: Stöger LM: Bolin ST: Tabakovic
Pitbull_ · 17:37 · Antworten ·
Wurde was zu Castrop gesagt?
Patrick Osterhase · 17:26 · Antworten ·
hab ihn und muss ihn stellen, klingt aber nach bank!
PeinigenderKonrad · 17:41 · Antworten ·
Also ich hab den nicht und auch kaum was von dem gehört, aber ich finde das klingt eher nach Startelf und 60 Minuten 😄
Baris1 · 16:53 · Antworten ·
Der startet
Sergegoat · 16:43 · Antworten ·
Takai oder Sinani/Ando
Melvin1308 · 16:40 · Antworten ·
Gregoritsch + Gruda + Rosenfelder oder Karl + 500k
Helmutx97 · 16:33 · Antworten ·
Safe Startelf
Lampindo7 · 16:32 · Antworten ·
Denkt ihr das heißt s11?
Bad Bunny · 16:33 · Antworten ·
Das heißt, Polanski rubbelt ihn erstmal ordentlich fit, den schwedischen Saunaherren und dann schaut er mal weiter, von Tag zu Tag, je nachdem wie fit er gerubbelt wurde.
Roland Virkus Masterclass · 16:31 · Antworten ·
also Bank...
Bad Bunny · 16:28 · Antworten ·
Polanski rubbel ihn fit, meinen Löwen!