Arnold gesperrt: Wer rückt bei Wolfsburg rein?
Beim VfL Wolfsburg ist vor dem Auswärtsspiel beim 1. FSV Mainz 05 am Samstag (15:30 Uhr) weiter offen, wie der gelbgesperrte Maximilian Arnold im zentralen Mittelfeld ersetzt wird. Trainer Daniel Bauer skizzierte auf der Pressekonferenz am Donnerstag mehrere Varianten – eine klare Entscheidung ist aber noch nicht gefallen.
Vini Souza könnte Chance erhalten
Eine Möglichkeit ist Vini Souza. Der 26-Jährige stand zuletzt Mitte Dezember für die Wölfe auf dem Platz, habe laut Bauer nach der geringen Spielzeit jedoch im Training „genau die Reaktion gezeigt, die man sich als Trainer wünscht“. Der Coach lobte die Haltung des Brasilianers ausdrücklich: Er habe „super trainiert, in jedem Training Vollgas gegeben“ und auch im Ersatztraining nicht nachgelassen. Entsprechend sei Vini „eine Option“.
Svanberg zurück, Hensel als Außenseiter
Ebenfalls im Rennen ist Mattias Svanberg, der nach überstandener Erkrankung wieder zur Verfügung steht. In Kombination mit Yannick Gerhardt könnte er die Rolle übernehmen, wobei Gerhardt dann den defensiveren Part bekleiden würde.
Zudem nannte Bauer Nachwuchsspieler Pharell Hensel. Der 18-Jährige überzeugt im Training und bringt „Box-to-Box-Qualitäten“ mit, die gerade im Hinblick auf das „sehr intensive Spiel“ in Mainz besonders gefragt seien. Für einen Startelfeinsatz dürfte Hensel allerdings eher Außenseiterchancen haben.
Kommentare
KommentierenEl_Doctor_Bösch · 22.01.26 · Antworten ·
Habe Souza (👍🏻) und Svanberg (👎) wen stellen?
Kickmanagerdergoat · 22.01.26 · Antworten ·
Wichtig! Svanberg stellen oder verkaufen
M0ndpils · 22.01.26 · Antworten ·
Shgoi vielleicht direkt S11 ?!
skyfrankfurt · 22.01.26 · Antworten ·
Mattias Svanberg
Neymarjr10 · 22.01.26 · Antworten ·
Pejcinovic s11?
Pakchoi · 22.01.26 · Antworten ·
🦢⛰
Adibaba · 22.01.26 · Antworten ·
Svanberg wird starten trust me
GOAT Schipplock · 22.01.26 · Antworten ·
1 zu 1 Wechsel wäre eher Vini Souza
Pakchoi · 22.01.26 · Antworten ·
🧢
Don Rollo der Vierte · 22.01.26 · Antworten ·
🚀🚀🚀🚀🚀
nipfi95 · 22.01.26 · Antworten ·
Wird Majer nochmal starten?
Holding6 · 22.01.26 · Antworten ·
Dislikes sind quatsch. Majer ist aktuell gesetzt. Dennoch muss er seinen Platz mit Leistung bestätigen, das ist klar. Wenn er jetzt noch 2-3x früh raus muss, wird es enger.
Siuuuu · 22.01.26 · Antworten ·
Ich bin grundsätzlich ein großer Freund des thematisch adäquaten Austauschs unter Beiträgen. In diesem Kontext erscheinen Pressekonferenzen als eine nahezu notorisch präsente Möglichkeit der bilateralen Kommunikation zwischen der medialen Außenwelt und den internen, oftmals schwer greifbaren Prozessen innerhalb eines Fußballklubs. Positiv hervorzuheben ist hierbei, dass durch die Möglichkeit des Fragens ein gewisser basisdemokratischer Ansatz verfolgt wird, welcher dazu beiträgt, Transparenz herzustellen und Einblicke in jene Abläufe zu gewähren, die aus nachvollziehbaren Gründen nicht immer vollständig nachvollziehbar sind. Gleichzeitig ist jedoch kritisch zu betrachten, dass die Trainer, welche in Pressekonferenzen meist federführend auftreten, sich verständlicherweise bedeckt halten. Dies geschieht vor allem deshalb, weil taktische Überlegungen nicht öffentlich gemacht werden sollen, was die tatsächliche Erkenntnis über die internen Prozesse der Vereine spürbar einschränkt. Am Ende lässt sich daher sagen, dass Pressekonferenzen einerseits ganz gut sind, andererseits aber auch doof sein können. Ob man sie sich anschaut oder nicht, muss deshalb jeder für sich selbst entscheiden 👍
ManuelBaum · 22.01.26 · Antworten ·
Genau so wollte ich das auch sagen!
Holding6 · 22.01.26 · Antworten ·
Da hat jemand Chat GPT entdeckt.
Kojiro · 22.01.26 · Antworten ·
Der Text benennt zwar korrekt die kommunikative Funktion von Pressekonferenzen im Profifußball, bleibt jedoch in seiner Bewertung vergleichsweise moderat. Aus einer sportsoziologischen und kommunikationswissenschaftlichen Perspektive lassen sich Pressekonferenzen deutlich kritischer als ritualisierte Inszenierungen strategischer Informationsverknappung einordnen, deren primärer Zweck weniger Aufklärung als vielmehr symbolische Transparenz ist. Zwar suggeriert das Frageformat eine basisdemokratische Partizipation der Öffentlichkeit, faktisch handelt es sich jedoch um eine asymmetrische Kommunikationssituation, in der Macht- und Wissenshierarchien klar verteilt sind. Trainer und Vereinsvertreter fungieren hierbei als diskursive Autoritäten, die durch selektive Offenlegung, semantische Abschwächung und kontrollierte Ambiguität aktiv den Interpretationsrahmen vorgeben. Transparenz wird damit nicht hergestellt, sondern simuliert. Insbesondere der Verweis auf taktische Geheimhaltung verdeutlicht die strukturelle Grenze dieses Formats. Entscheidungsrelevante Inhalte – etwa Spielvorbereitungsmodelle, adaptive Matchpläne, interne Leistungsmetriken, gruppenpsychologische Dynamiken oder medizinisch-diagnostische Parameter – sind dem öffentlichen Diskurs systematisch entzogen. Die kommunikative Oberfläche der Pressekonferenz steht somit in einem eklatanten Missverhältnis zur tatsächlichen Komplexität moderner Hochleistungsorganisationen im Profifußball. In der Praxis führt dies zu einer Dominanz standardisierter Sprachmuster, die weniger Informationsgewinn als vielmehr narrative Stabilisierung leisten sollen. Aussagen wie „wir müssen unsere Prinzipien auf den Platz bringen“ oder „die Trainingswoche war gut“ erfüllen primär eine performative Funktion, ohne analytische Substanz zu liefern. Pressekonferenzen produzieren folglich mehr Diskursmaterial als Erkenntnis. Aus wissenschaftlicher Sicht sind Pressekonferenzen daher weniger als Informationsquelle denn als kommunikatives Steuerungsinstrument zu begreifen, das Erwartungshaltungen reguliert, Kritik kanalisiert und mediale Anschlussfähigkeit sicherstellt. Ihr Nutzen liegt nicht in der Wissensgenerierung, sondern in der Aufrechterhaltung eines öffentlich vermittelten Rationalitäts- und Kompetenznarrativs. Zusammenfassend lässt sich festhalten, dass Pressekonferenzen im Profifußball zwar einen festen Platz im medialen Ökosystem einnehmen, ihr epistemischer Mehrwert jedoch gering ist. Wer sie als analytisches Werkzeug betrachtet, verkennt ihre eigentliche Funktion. Sie sind kein Fenster in die internen Prozesse eines Vereins, sondern vielmehr ein Spiegel kontrollierter Kommunikation – und genau darin liegt ihre eigentliche Effizienz.
Siuuuu · 22.01.26 · Antworten ·
@Kojiro, danke für diese instruktive Tiefenbohrung in das epistemologische Fundament der Pressekonferenz als diskursives Artefakt des spätmodernen Profifußballs. Der Befund einer „symbolischen Transparenz“ erscheint mir dabei besonders treffend, da er die paradoxe Gleichzeitigkeit von Offenlegung und Verbergung elegant verdichtet. Gleichwohl würde ich anmerken, dass gerade die von Ihnen beschriebene ritualisierte Informationsverknappung den eigentlichen Reiz des Formats ausmacht. Pressekonferenzen funktionieren weniger als Erkenntnisinstrument, sondern als kollektives Deutungsritual, in dem alle Beteiligten so tun, als könne man aus Floskeln wie „wir müssen kompakt stehen“ oder „die Jungs haben gut trainiert“ genuine Einsichten gewinnen. Insofern liegt ihre Stärke gerade nicht in analytischer Tiefe, sondern in der performativen Reproduktion von Erwartungssicherheit. Dass taktische, psychologische und medizinische Entscheidungsparameter systematisch exkludiert werden, ist dabei weniger ein Defizit als eine strukturelle Notwendigkeit. Würden adaptive Matchpläne, gruppendynamische Spannungsfelder oder interne Belastungssteuerungen offen verhandelt, verlöre das Format seine eigentliche Funktion als kontrollierte Bühne semantischer Beruhigung. Man könnte daher zuspitzen, dass Pressekonferenzen nicht trotz, sondern wegen ihres geringen epistemischen Mehrwerts effizient sind. Sie liefern keine Antworten, sondern Anschlussfähigkeit. Keine Erkenntnis, sondern narrative Stabilität. Wer sie schaut, erwartet keine Aufklärung, sondern Bestätigung, dass alles im Rahmen der erwartbaren Rationalität bleibt. In diesem Sinne sind Pressekonferenzen weniger Fenster oder Spiegel, sondern eher ein gut ausgeleuchteter Vorhang. Man weiß, dass dahinter Entscheidendes passiert, ist aber erstaunlich beruhigt, solange der Stoff regelmäßig bewegt wird.
Candamir · 22.01.26 · Antworten ·
Das hat eine poetische Qualität, Candamir zieht seinen Hut!
WeißderGeieroderweißernicht · 22.01.26 · Antworten ·
Ich bin's schonmal nicht
TJ_Klee · 22.01.26 · Antworten ·
Nach einem Infekt mit Svanberg zu starten, halte ich persönlich für fragwürdig. So wie es sich liest und wie es die Entwicklung gibt, gehe ich stark von einem S11-Einsatz von Vini aus!
Davinho · 22.01.26 · Antworten ·
Svanberg hat seine Erkältung überstanden. Das er am Wochenende wieder Erkältet ist ist unwahrscheinlich. Aber Souza könnte sich angesteckt haben und am WE flach liegen.