Amenda-Berater will Wechsel-Optionen prüfen
Bei Eintracht Frankfurt bahnt sich ein brisantes Personalthema an: Aurèle Amenda drängt auf einen Abgang. Der 22-jährige Innenverteidiger ist mit seiner sportlichen Rolle bei den Hessen bekanntermaßen unzufrieden und möchte den nächsten Schritt in seiner Entwicklung gehen – auch mit Blick auf die anstehende Weltmeisterschaft im Sommer.
Amenda kam 2024 für 9 Millionen Euro nach Frankfurt und ist noch bis 2029 gebunden. Dennoch verlief diese Zeit aus seiner Sicht enttäuschend. Lediglich 376 Einsatzminuten in Bundesliga, Champions League und DFB-Pokal stehen für den Schweizer Nationalspieler zu Buche. Zu wenig für einen Akteur, der sich nicht als reiner Backup sieht, sondern eine klare Perspektive einfordert.
Nach Informationen von Absolut Fußball hat Amenda intern bereits den Wunsch nach einem Wechsel hinterlegt. Sportvorstand Markus Krösche blockiert bislang jedoch. Er glaubt weiterhin an das Potenzial des Innenverteidigers und möchte im engen Wintertransferfenster weder einen weiteren Abgang kompensieren noch zusätzliches Budget freimachen. Trainer Dino Toppmöller setzt derweil klar auf Robin Koch, Arthur Theate und auch Nnamdi Collins. Zudem gilt auch Rasmus Kristensen als Option für das Abwehrzentrum – was Amendas Aussichten weiter schmälert.
Amenda-Berater meldet sich zu Wort
Deutlich wurde zuletzt auch Amendas Berater Jose Noguera Rodriguez. Gegenüber dem Portal erklärte er: „Auréle ist ein ambitionierter und professioneller Spieler, der sich in jeder Hinsicht der Eintracht verschrieben hat. Er respektiert seinen langfristigen Vertrag. Dennoch müssen wir ehrlich feststellen, dass seine Spielzeit nicht seinen Erwartungen und seinem Potenzial entspricht.“ Weiter betonte er: „Als junger Schweizer Nationalspieler braucht Auréle regelmäßige Einsätze auf höchstem Niveau, um sich weiterzuentwickeln. Die Weltmeisterschaft im Sommer steht vor der Tür.“
Interesse gibt es offenbar reichlich. Bereits im vergangenen Sommer war der Turin FC konkret dran und wird weiterhin als geneigter Abnehmer gehandelt. Zudem sollen mehrere Klubs aus der Ligue 1 ihre Fühler ausgestreckt haben. Der Berater kündigte an, alle Optionen zu prüfen: „Im Januar werden wir alle Möglichkeiten ernsthaft in Betracht ziehen, die für seine sportliche Entwicklung am besten sind.“
Für Amenda ist die Situation klar: Auf der Bank kann er sich nicht für Nationaltrainer Murat Yakin empfehlen. Bei der Eintracht fühlt er sich zwar wohl, doch ohne Spielpraxis droht die Stagnation. Der Ball liegt nun bei Markus Krösche, der entscheiden muss, ob er wie bisher an Amenda festhält – oder dem Abwehrmann den erhofften Neustart ermöglicht.
Kommentare
KommentierenJürgen Flop · 07.01.26 · Antworten ·
Uzun oder Manzambi für die Rückrunde?
Möwenfähig · 07.01.26 · Antworten ·
Der soll bleiben
Ritt · 07.01.26 · Antworten ·
Verkaufen?
7urkelton · 07.01.26 · Antworten ·
Wenn er Freitag nlcht spielt, dann ja.
Poldi · 07.01.26 · Antworten ·
der Effzeh sucht noch...
Fußball - FANATIKER · 07.01.26 · Antworten ·
Sollte in der Dreierkette spielen... Deutlich stabiler als Collins
Milanoo · 07.01.26 · Antworten ·
Amenda > Collins in der Dreierkette